Salzburg schlägt Pafos nach Regenpause durch späten Treffer von Tabakovic mit 1:0

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der FC Salzburg hat das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League gegen Pafos FC aus Zypern mit 1:0 gewonnen. Der eingewechselte Haris Tabakovic erzielte den entscheidenden Treffer in der 88. Minute in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim. Die Partie war zuvor wegen starken Regens für zwei Stunden unterbrochen worden.

Vor 7.704 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Neo-Coach Danny Röhl damit im ersten von zwei Duellen gegen den zyprischen Vertreter durch. Das Rückspiel findet am 13. August um 19.00 Uhr in Limassol statt.

Tabakovic entscheidet spätes Duell nach langer Regenpause

Die Begegnung musste um 19.15 Uhr wegen Unbespielbarkeit des Platzes unterbrochen werden und wurde erst um 21.15 Uhr fortgesetzt. Trotz der zweistündigen Pause blieb die Partie bis kurz vor Schluss torlos.

Salzburg nahm nach 70 Minuten mit den Einwechslungen von Sota Kitano, Karim Konate, Enrique Aguilar und Haris Tabakovic personelle Veränderungen in der Offensive vor. Die Umstellung zahlte sich in der Schlussphase aus: Nach einer Flanke von Nikolas Veratschnig und einem Rückspiel traf Tabakovic zum 1:0.

Edmund Baidoo war nach einer Nichtberücksichtigung am vergangenen Wochenende und einer anschließenden Aussprache mit dem Trainer wieder in die Startelf zurückgekehrt, musste die Partie jedoch nach 70 Minuten wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel vorzeitig beenden.

Auf Salzburger Seite verhinderte Christian Zawieschitzky in der 61. Minute einen möglichen Führungstreffer der Gäste gegen Lele. Zuvor war bereits ein Kopfball von Dragomir in der 58. Minute knapp am Tor vorbeigegangen. Pafos wurde in der Schlussphase zusätzlich geschwächt, als Sema in der 93. Minute wegen eines Fouls die Gelb-Rote Karte sah. Kapitän der Zyprioten ist David Luiz, der 2012 mit Chelsea die Champions League gewonnen hatte. Geleitet wurde die Partie vom polnischen Schiedsrichter Damian Sylwestrzak.

Für Salzburg war es der dritte Pflichtspielsieg in Folge nach dem 7:1 im ÖFB-Cup in Oberwart und dem Ligaerfolg gegen Hartberg.

Wie die Qualifikation zur Europa League grundsätzlich funktioniert

Die Qualifikationsrunden der UEFA Europa League werden üblicherweise im Hin- und Rückspielmodus ausgetragen. Dabei zählt am Ende der beiden Partien die Gesamtzahl der erzielten Tore. Vereine, die in der dritten Qualifikationsrunde antreten, haben zuvor meist bereits nationale Meisterschaften oder Pokalwettbewerbe der Vorsaison auf einem bestimmten Platz abgeschlossen, wodurch sich ihr Startpunkt im europäischen Bewerb ergibt.

Nach der dritten Qualifikationsrunde folgt in der Regel die Play-off-Runde, die über die endgültige Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League entscheidet. Mannschaften, die in den Qualifikationsrunden ausscheiden, werden häufig in die jeweils niedrigere europäische Wettbewerbsstufe weitergeleitet. So kann beispielsweise ein Scheitern in der Europa-League-Qualifikation dazu führen, dass ein Verein stattdessen in der Qualifikation zur UEFA Conference League weiterspielt.

Bei Spielunterbrechungen aufgrund von Witterungseinflüssen wie starkem Regen liegt die Entscheidung über eine Fortsetzung oder einen Abbruch grundsätzlich beim Schiedsrichter. Maßgeblich ist dabei in erster Linie die Bespielbarkeit des Platzes, etwa im Hinblick auf Wasseransammlungen oder eingeschränkte Sicherheit für die Spieler. Nach einer Unterbrechung wird die Partie üblicherweise an der Stelle fortgesetzt, an der sie unterbrochen wurde, sofern die Bedingungen dies wieder zulassen.

Bedeutung von Einwechslungen in der Schlussphase

Taktische Wechsel in der zweiten Spielhälfte gehören zu den gängigen Mitteln, um die Offensivkraft einer Mannschaft in der Schlussphase zu erhöhen. Häufig werden dabei frische, schnelle oder körperlich robuste Spieler eingesetzt, um müde werdende Abwehrreihen der Gegner unter Druck zu setzen. Ein Tor durch einen eingewechselten Spieler in den letzten Minuten einer Partie ist im internationalen Fußball keine Seltenheit und unterstreicht häufig die Bedeutung einer gut besetzten Ersatzbank für den Ausgang enger Spiele.