Red Bull Salzburg hat sich in der Bundesliga bei der WSG Tirol mit 3:0 durchgesetzt. Das Spiel fand am Sonntag im Tivoli-Stadion statt und war zur Halbzeit bereits mit 2:0 für die Gäste entschieden. Für die WSG Tirol bleibt es damit bei einem Punkt aus den bisherigen Runden, ein Sieg ist der Mannschaft weiterhin nicht gelungen.
Frühe Salzburger Führung und später Schlusspunkt
Karim Konate brachte Salzburg in der 15. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Frans Krätzig auf 2:0. Damit war die Partie bereits früh in eine klare Richtung gelenkt. Den Endstand stellte Sota Kitano in der 70. Minute her, nachdem Abubakr Barry den Ball im Zweikampf mit Gschösser erobert und ihn bedient hatte. Auf Salzburger Seite stand Christian Zawieschitzky im Tor, der in mehreren Situationen gegen Innsbrucker Abschlüsse zur Stelle war.
Die WSG Tirol zeigte trotz des Rückstands mehrere gute Gelegenheiten. Bereits nach wenigen Sekunden ging ein Schuss von Lukas Hinterseer über das Tor. In der 30. Minute traf Hinterseer per Chip nur die Stange, ehe Michael Olakigbe eine Minute später an Zawieschitzky scheiterte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hielt Zawieschitzky zudem einen Elfmeter von Hinterseer. Beim folgenden Nachschuss von Marc Striednig klärte erneut die Stange.
Trainer Danny Röhl hatte im Vergleich zum vorangegangenen Europacup-Spiel mehrere Änderungen in der Startelf vorgenommen. Zawieschitzky, Valentin Zabransky, Abubakr Barry, Damir Redzic und Yorbe Vertessen blieben unverändert im Team. Haris Tabakovic wurde geschont, auch Kapitän Nikolas Veratschnig begann nicht von Beginn an, kam aber in der 22. Minute ins Spiel. Im zentralen Mittelfeld setzte Röhl auf Marc Striednig anstelle von Nemanja Celic, auf der Zehnerposition agierte Thomas Goiginger anstelle von Nikolai Baden Frederiksen. Leandro Morgalla musste nach 22 Minuten wegen Knieproblemen ausgewechselt werden. Die Partie wurde zeitweise von starkem Regen begleitet.
Für die WSG Tirol endete mit der Niederlage eine Serie von fünf ungeschlagenen Heimspielen. Salzburg wiederum beendete eine Phase mit zwei Pflichtspiel-Unentschieden in Folge, zuletzt hatte man beim WAC 1:1 gespielt.
Tabellenbild nach drei Runden
Mit dem Auswärtssieg kletterte Red Bull Salzburg nach drei Runden auf sieben Punkte und bleibt damit ungeschlagen. Auf demselben Punktestand liegt Sturm Graz, das ebenfalls noch ohne Niederlage ist. Die WSG Tirol steht dagegen weiterhin bei einem Punkt und wartet auf den ersten Saisonsieg.
Englische Woche mit Europacup-Doppelbelastung
Für Salzburg war die Partie in Innsbruck Teil einer intensiven Woche mit internationalem Programm. Bereits am Donnerstag hatte die Mannschaft ein Europacup-Gastspiel auf Zypern bei Pafos absolviert, das 3:3 endete. Nur wenige Tage später steht mit dem Play-off-Hinspiel zur Europa League bei Mjällby der nächste internationale Termin an, ebenfalls an einem Donnerstag.
Grundsätzlich stellt eine solche Doppelbelastung aus nationalem Ligaspiel und internationalem Wettbewerb Mannschaften und Trainerstäbe regelmäßig vor Herausforderungen bei der Kaderplanung. Rotationen in der Startelf, wie sie im Vergleich zum vorangegangenen Europacup-Spiel vorgenommen wurden, sind bei eng getakteten Terminplänen ein verbreitetes Mittel, um die Belastung einzelner Spieler zu steuern und gleichzeitig in beiden Wettbewerben konkurrenzfähig zu bleiben. Play-off-Runden im Europacup sind zudem für Vereine, die sich für die Gruppenphase eines internationalen Wettbewerbs qualifizieren wollen, von unmittelbarer sportlicher und wirtschaftlicher Bedeutung, da der Einzug in die Gruppenphase üblicherweise mit zusätzlichen Einnahmen und einer höheren Anzahl an Pflichtspielen verbunden ist.







