Schweiz zieht nach Elfmeterschießen ins WM-Viertelfinale ein
Die Schweizer Nationalmannschaft hat bei der FIFA WM 2026 in Nordamerika das Viertelfinale erreicht. Im Achtelfinale in Vancouver setzte sie sich gegen Kolumbien im Elfmeterschießen mit 4:3 durch, nachdem die Partie nach 120 Minuten torlos geendet hatte.
Es ist das erste Mal seit 72 Jahren, dass die Schweiz bei einer Weltmeisterschaft unter die letzten acht Teams eingezogen ist. Vor 52.497 Zuschauern war die Mannschaft damit das letzte Team, das sich für die Runde der acht verbliebenen Nationen qualifizierte.
Elfmeterschießen mit dramatischen Momenten
Torwart Gregor Kobel parierte im Elfmeterschießen den Versuch von Cucho Hernandez. Auf kolumbianischer Seite traf zudem Davinson Sanchez die Querlatte. Für die Schweiz schoss Manuel Akanji über das Tor. Den entscheidenden vierten Elfmeter verwandelte Ruben Vargas, der die Partie zunächst auf der Ersatzbank begonnen hatte.
Auch in der Verlängerung blieben Tore aus, obwohl der Kolumbianer Jhon Lucumi in der 99. Minute mit einem Kopfball die Latte traf. Nicht eingesetzt werden konnte Johan Manzambi, der sich im Training verletzt hatte. Der Schweizer Angreifer hatte im bisherigen Turnierverlauf drei Tore und zwei Vorlagen erzielt.
Viertelfinale gegen Argentinien
Die Schweiz trifft im Viertelfinale am Sonntag um 3.00 Uhr MESZ in Kansas City auf Argentinien. Die amtierenden Weltmeister hatten ihr Achtelfinale gegen Ägypten mit 3:2 gewonnen, nachdem sie zunächst mit 0:2 zurückgelegen hatten.
Das Spiel in Vancouver war zugleich die letzte WM-Partie außerhalb der Vereinigten Staaten. Von insgesamt 26 Spielen, die in Kanada und Mexiko ausgetragen wurden, fand damit das Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien als letztes statt. Die verbleibenden Spiele des Turniers werden ausschließlich in den USA ausgetragen.






