SCR Altach holt Massombo nach verweigerter Auswärtsreise ins Training zurück

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Der SCR Altach hat Offensivspieler Yann Massombo wieder ins Mannschaftstraining zurückgeholt. Das gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. Massombo hatte zuvor die Auswärtsreise zum Spiel bei Sturm Graz verweigert. Die Rückkehr in den Kader erfolgte nach mehreren intensiven Gesprächen zwischen dem Klub und dem 26-jährigen Spieler.

Entschuldigung nach verweigerter Reise

Massombo hatte sich geweigert, mit der Mannschaft zum Auswärtsspiel bei Sturm Graz zu reisen. Für sein Verhalten hat sich der Offensivspieler inzwischen entschuldigt. Im Hintergrund stand offenbar ein Angebot eines Ligakonkurrenten an den Spieler. Ein Wechsel zu Sturm Graz ist mittlerweile vom Tisch, ebenso ein Transfer in der laufenden Sommer-Transferzeit insgesamt.

Der SCR Altach prüft den Sachverhalt weiter, da mögliche Regelverstöße im Raum stehen. Der Verein behält sich zudem rechtliche Schritte vor. Über konkrete Konsequenzen oder den weiteren Umgang mit dem Fall hat der Klub bislang keine zusätzlichen Angaben gemacht.

Neuzugang aus der deutschen dritten Liga

Parallel zu den Entwicklungen um Massombo präsentierte der SCR Altach mit Rodney Elongo-Yombo einen neuen Offensivspieler. Der 25-Jährige unterschrieb einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Elongo-Yombo besitzt die deutsche und die kongolesische Staatsbürgerschaft. Zuletzt spielte er beim 1. FC Saarbrücken, einem Drittligisten aus Deutschland.

Vertragsverstöße im Profifußball

Grundsätzlich sind Spieler bei Bundesligaklubs vertraglich verpflichtet, an sämtlichen von der Vereinsführung angeordneten Terminen teilzunehmen, dazu zählen auch Auswärtsreisen und Pflichtspiele. Verweigert ein Spieler eine solche Teilnahme, kann dies arbeitsrechtlich als Vertragsverstoß gewertet werden. Vereine prüfen solche Vorfälle üblicherweise sorgfältig, bevor sie disziplinarische oder rechtliche Schritte einleiten, da unterschiedliche Klauseln in Arbeits- und Spielerverträgen sowie ligaspezifische Regularien zu berücksichtigen sind.

In der Praxis versuchen Vereine bei solchen Konflikten häufig zunächst eine interne Lösung im Gespräch mit dem betroffenen Spieler zu finden, bevor weitergehende Maßnahmen ergriffen werden. Eine Wiedereingliederung ins Training gilt dabei oft als erster Schritt, um die sportliche Zusammenarbeit fortzusetzen, während offene rechtliche oder vertragliche Fragen separat geklärt werden. Angebote konkurrierender Klubs während laufender Vertragsbindungen sind im Profifußball keine Seltenheit und können zu Spannungen zwischen Spieler und Stammverein führen, insbesondere wenn ein Wechsel innerhalb der eigenen Liga im Raum steht.

Transferperioden sind zeitlich begrenzt und enden zu festen Stichtagen, die von den jeweiligen Ligaverbänden vorgegeben werden. Ist ein Zeitfenster einmal geschlossen, sind Wechsel bis zur nächsten Transferperiode grundsätzlich nicht mehr möglich, unabhängig davon, ob zuvor Verhandlungen oder Angebote bestanden. Dies erklärt, weshalb ein möglicher Wechsel für die laufende Sommer-Transferzeit unabhängig vom Ausgang einzelner Gespräche nicht mehr realisierbar ist.