Slovan Bratislava hat sich für die Ligaphase der UEFA Champions League qualifiziert. Der slowakische Meister setzte sich im Play-off-Rückspiel bei NK Celje in Slowenien mit 2:1 nach Verlängerung durch, nachdem das Hinspiel in Bratislava 1:1 geendet hatte. Den entscheidenden Treffer erzielte Cristian Martinez in der 100. Minute.
Entscheidung erst nach Verlängerung
Nach dem torlosen Remis im Hinspiel in der slowakischen Hauptstadt musste die Entscheidung über den Einzug in die Ligaphase im Rückspiel in Slowenien fallen. Dort ging es nach 90 Minuten in die Verlängerung. Erst in der 100. Minute brachte Cristian Martinez sein Team mit dem entscheidenden Tor auf die Siegerstraße, ehe Slovan Bratislava das Spiel letztlich mit 2:1 für sich entschied.
In der Verlängerung kam auch der ehemalige Rapid-Wien-Spieler Kevin Wimmer zum Einsatz. Er wurde ab der 120. Minute eingewechselt und war damit in den Schlussminuten der Partie auf dem Feld.
Weitere Teilnehmer der Ligaphase
Neben Slovan Bratislava haben sich in den Play-offs auch Fenerbahce Istanbul aus der Türkei, AEK Athen aus Griechenland und der norwegische Verein Viking für die Ligaphase der Champions League qualifiziert.
Play-off-Runde als letzte Hürde vor der Ligaphase
Grundsätzlich bildet die Play-off-Runde die letzte Ausscheidungsstufe vor der eigentlichen Ligaphase der Champions League. Vereine, die diese Runde erreichen, haben zuvor bereits mehrere Qualifikationsrunden überstanden, in denen Meister und Pokalsieger kleinerer Ligen gegeneinander antreten. In den Play-offs werden die Duelle üblicherweise im Hin- und Rückspielmodus ausgetragen. Steht es nach beiden Partien insgesamt unrecht, folgt eine Verlängerung von zusätzlichen 30 Minuten. Bleibt auch danach eine Entscheidung aus, kommt es zum Elfmeterschießen.
Für Vereine aus kleineren nationalen Ligen wie der slowakischen oder norwegischen stellt der Aufstieg in die Ligaphase sportlich und wirtschaftlich einen bedeutenden Erfolg dar. Die Teilnahme ist mit erheblichen Einnahmen aus der zentralen Vermarktung der UEFA verbunden und erhöht zugleich die internationale Sichtbarkeit der jeweiligen Klubs.








