Maximilian Steinlechner und Bernd Wiesberger haben beim World-Tour-Turnier im schweizerischen Crans-Montana am dritten Turniertag jeweils eine Runde mit 63 Schlägen gespielt. Für beide österreichischen Golfer war es die bislang beste Runde des Turniers. Steinlechner verbesserte sich damit von Platz 25 in die Top Ten, Wiesberger kletterte vom 56. Platz in den Bereich der besten zehn Spieler.
Starke Runden von Steinlechner und Wiesberger
Der Tiroler Steinlechner spielte seine 63er-Runde ohne Bogey und erzielte dabei sieben Birdies. Damit gehörte seine Runde zu den herausragenden Leistungen des Turniertages. Vorläufig lag Steinlechner damit auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung.
Auch der Burgenländer Wiesberger zeigte am dritten Spieltag eine deutliche Leistungssteigerung. Er startete zwar mit einem Bogey am ersten Loch, fing sich danach aber und kam im weiteren Verlauf der Runde auf sechs Birdies. Zusätzlich gelang ihm auf der 14. Bahn ein Eagle. Damit erzielte Wiesberger ebenfalls eine 63er-Runde und verbesserte sich vom 56. Platz in den Bereich der Top Ten.
Die zweite Runde des Turniers war zum genannten Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, sodass sich die Positionen im Klassement noch verändern konnten.
Golf in Crans-Montana als Fixpunkt der European Tour
Crans-Montana in den Schweizer Alpen zählt seit vielen Jahren zu den traditionsreichen Austragungsorten im europäischen Profigolf. Der dortige Platz liegt auf rund 1.500 Metern Höhe, was sich grundsätzlich auf die Flugweite der Bälle auswirken kann, da die dünnere Luft in großer Höhe geringeren Widerstand bietet. Solche Bedingungen begünstigen bei vielen Turnieren niedrige Scores, wie sie auch in diesem Fall mit gleich zwei 63er-Runden erzielt wurden.
Im Profigolf gilt eine Runde unter 65 Schlägen bei einem Par-72-Platz allgemein als außergewöhnlich gute Leistung. Entscheidend für ein niedriges Ergebnis ist dabei meist eine hohe Zahl an Birdies bei gleichzeitig vermiedenen Bogeys, da einzelne Fehler auf schwierigen Bahnen rasch mehrere Schläge kosten können. Ein Eagle, wie ihn Wiesberger auf der 14. Bahn erzielte, gilt als seltener Erfolg, der meist nur bei kurzen Par-4- oder erreichbaren Par-5-Löchern möglich ist.
Turniere der European Tour, zu denen auch der Bewerb in Crans-Montana zählt, werden traditionell über vier Runden ausgetragen. Nach den ersten beiden Runden wird üblicherweise ein sogenannter Cut vorgenommen, durch den sich nur ein Teil des Starterfelds für die abschließenden zwei Runden qualifiziert. Die laufende Platzierung nach einzelnen Runden kann sich dabei noch deutlich verändern, insbesondere wenn wie in diesem Fall parallele Partien einzelner Spieler noch nicht beendet sind.
Für österreichische Spieler bietet die European Tour seit Jahren eine wichtige Bühne im internationalen Profigolf. Sowohl Steinlechner als auch Wiesberger zählen zu den Athleten, die regelmäßig auf dieser Tour antreten und dabei um Punkte für die Weltrangliste sowie um Preisgelder spielen.







