Steirer durchschwimmt Meerenge vor Japan in zehn Stunden – nur noch eine Etappe bis zum großen Ziel

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

„`html

Der steirische Extremschwimmer Josef Köberl hat als erster Österreicher die Tsugaru-Straße in Japan durchschwommen. Die Querung zwischen den japanischen Hauptinseln Honshu und Hokkaido dauerte zehn Stunden und 25 Minuten und führte über eine Strecke von 48 Kilometern. Köberl erreichte am Ziel Hokkaido.

Mit dieser Leistung hat Köberl sechs der sieben Strecken der sogenannten Ocean’s Seven absolviert. Zur Vollendung der Serie fehlt ihm nur noch der Kaiwi Channel zwischen den hawaiianischen Inseln Molokaʻi und Oʻahu.

Start erst am letzten möglichen Tag

Köberl konnte die Tsugaru-Straße erst am letzten Tag seines Startfensters in Angriff nehmen. Wind, Wellengang und komplexe Strömungsverhältnisse hatten den Beginn der Querung mehrfach verhindert. Erst am 2. September gaben lokale Kapitäne grünes Licht für den Start. Die Querung begann um 3:35 Uhr japanischer Ortszeit von Honshu aus in Richtung Hokkaido.

Zweite Ocean’s-Seven-Etappe binnen wenigen Wochen

Bereits im August hatte Köberl mit dem Catalina Channel in Kalifornien eine weitere Etappe der Ocean’s Seven bewältigt. Zudem nahm er am Event „Escape from Alcatraz“ in der San Francisco Bay teil. Innerhalb kurzer Zeit absolvierte er damit zwei anspruchsvolle Langstrecken in unterschiedlichen Gewässern.

Sieben Meerengen als Königsdisziplin des Freiwasserschwimmens

Die Ocean’s Seven gelten im Freiwasserschwimmen als Pendant zu den „Seven Summits“ im Bergsport. Die Serie umfasst den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich, die Straße von Gibraltar, die neuseeländische Cook Strait, den Nordkanal zwischen Irland und Schottland, den Catalina Channel vor Kalifornien sowie die Tsugaru-Straße in Japan. Als siebte und abschließende Strecke zählt der Kaiwi Channel auf Hawaii.

Grundsätzlich gelten alle sieben Strecken als besonders anspruchsvoll, weil sie neben der reinen Distanz auch schwierige äußere Bedingungen wie kaltes Wasser, starke Strömungen, Gezeiteneinflüsse oder unberechenbaren Wellengang mit sich bringen. Anders als bei Wettkämpfen im ruhigen Wasser hängt der tatsächliche Start bei solchen Langstrecken meist von kurzfristigen Wetter- und Strömungsprognosen ab. Häufig entscheiden erfahrene lokale Bootsführer, ob die Bedingungen an einem bestimmten Tag eine sichere Begleitung der Schwimmerin oder des Schwimmers erlauben. Startfenster von mehreren Tagen sind bei solchen Unternehmungen üblich, damit ungünstige Wetterlagen abgewartet werden können, ohne die gesamte Reiseplanung zu gefährden.

Letzte Etappe für 2027 geplant

Für den Abschluss der Ocean’s Seven ist bei Köberl der Kaiwi Channel vorgesehen. Diese Querung zwischen Molokaʻi und Oʻahu ist für das Jahr 2027 geplant. Damit würde er nach der Tsugaru-Straße die letzte der sieben Strecken in Angriff nehmen und die Serie vollständig absolvieren.

„`

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.