Sturm Graz scheitert im Europacup an Wolfsburg – 0:2 im Rückspiel besiegelt Aus

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Der SK Sturm Graz ist im UEFA Women’s Europa Cup gegen den VfL Wolfsburg ausgeschieden. Die Grazerinnen verloren das Rückspiel am Mittwochabend im heimischen Stadion Graz Liebenau mit 0:2 (0:1). In Summe setzte sich Wolfsburg über beide Partien mit 8:1 durch, nachdem bereits das Hinspiel mit 1:6 an die deutsche Mannschaft gegangen war.

Freistoßtreffer und später Doppelschlag entscheiden das Rückspiel

Vor 1.649 Zuschauern im Stadion Liebenau brachte Lou Bogaert den VfL Wolfsburg in der 32. Minute in Führung. Nach einem Foul von Lilla Sipos an Mara Alber erhielt Wolfsburg einen Freistoß knapp außerhalb des Grazer Strafraums, den Bogaert direkt über die Mauer ins Tor schlenzte. Die Partie stand unter Leitung der englischen Schiedsrichterin Emily Heaslip.

Kurz nach der Pause glaubte Sturm Graz, ausgleichen zu können: Ein Treffer von Marie Spieß in der 53. Minute wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. In der Folge blieb es bei der knappen Führung für Wolfsburg, ehe die Gäste in der Schlussphase für klarere Verhältnisse sorgten. In der 81. Minute wurde ein Abschluss von Smilla Vallotto an die Stange abgefälscht, eine Minute später setzte Katherina Piljic einen Versuch knapp über das Tor. Das entscheidende 2:0 erzielte Anny Kerim-Lindland in der 84. Minute, nur zwei Minuten nach ihrer Einwechslung. In der 87. Minute vergab Vallotto eine weitere Chance auf das 3:0. Wolfsburg erhielt zudem eine gelbe Karte für Minge. Im Tor von Sturm Graz stand Vanessa Gritzner. Mit dem Erfolg zog der VfL Wolfsburg ins Achtelfinale des Wettbewerbs ein.

Ablauf der Qualifikation im europäischen Frauenfußball

Der UEFA Women’s Europa Cup wird, wie andere kontinentale Klubwettbewerbe im Fußball auch, in mehreren Qualifikationsrunden ausgetragen, bevor die Hauptrunde beginnt. Üblicherweise treffen die teilnehmenden Mannschaften dabei im Hin- und Rückspielmodus aufeinander, wobei am Ende der Gesamtscore beider Partien über das Weiterkommen entscheidet. Ein klares Ergebnis im Hinspiel kann für die weitere Begegnung bereits eine Vorentscheidung bedeuten, auch wenn das Rückspiel sportlich regulär zu Ende gespielt wird.

Für Vereine aus kleineren Fußballnationen sind solche internationalen Duelle häufig mit einem deutlichen Klassenunterschied verbunden, wenn sie auf etablierte Teams aus größeren Ligen treffen. Der VfL Wolfsburg zählt im europäischen Frauenfußball seit Jahren zu den konstant erfolgreichen Adressen und tritt in solchen Wettbewerben meist als Favorit an. Einwechslungen in der Schlussphase, wie sie im Fall von Kerim-Lindland zum Tragen kamen, gehören bei überlegenen Mannschaften häufig zur gängigen Praxis, um frische Kräfte für die letzten Spielminuten einzubringen und ein bereits gutes Ergebnis zusätzlich abzusichern.