Sturm Graz startet gegen Stade Rennes in die Europa-League-Ligaphase

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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SK Sturm Graz empfängt am Mittwoch, dem 16. September 2026, um 21.00 Uhr Stade Rennes zum Auftakt der neuen Ligaphase der UEFA Europa League. Für die Grazer ist es erst die zweite Teilnahme in der Vereinsgeschichte an der Ligaphase des Wettbewerbs. Der österreichische Vizemeister trifft dabei auf einen französischen Erstligisten, der bislang ungeschlagen in die Saison gestartet ist.

Rennes reist als Tabellendritter der Ligue 1 an

Stade Rennes hat von vier Partien in der Ligue 1 keine verloren. Zuletzt gewann die Mannschaft von Trainer Franck Haise mit 1:0 gegen Olympique Marseille. Zum Saisonauftakt hatte es ein 2:2 gegen Meister Paris St. Germain gegeben. In der Tabelle liegt Rennes punktgleich mit AS Monaco auf dem dritten Platz, hinter Spitzenreiter Lille. Der Marktwert des Kaders wird mit etwas mehr als 233 Millionen Euro beziffert und liegt damit deutlich über jenem von Sturm Graz, der bei rund 60 Millionen Euro angesetzt wird.

Offensiv ruhen bei den Franzosen große Hoffnungen auf Mittelstürmer Esteban Lepaul. Der 26-Jährige, dessen Marktwert mit 35 Millionen Euro beziffert wird, war in der vergangenen Saison mit 21 Toren Torschützenkönig der Ligue 1. In der laufenden Spielzeit traf er bislang dreimal.

Personelle Ausfälle bei Sturm Graz

Sturm-Graz-Trainer Fabio Ingolitsch, mit 34 Jahren einer der jüngeren Trainer im Wettbewerb, muss vor dem Heimspiel auf mehrere Spieler verzichten. Seedy Jatta, Leon Grgic und Nelson Weiper fallen verletzt aus. Axel Kayombo und Szymon Wlodarczyk wurden nicht für den Europa-League-Kader nominiert. Stürmer Oumar Diakite ist nach Einschätzung des Trainerteams noch nicht bereit für einen Startelfeinsatz. Ob Gizo Mamageishvili neben Belmin Beganovic in der Offensive zum Einsatz kommt, ist ebenso offen wie der Einsatz von Otar Kiteischwili, der als fraglich gilt. Jon Gorenc Stankovic, zuletzt angeschlagen, hat sich fit gemeldet.

Sportlich reist Sturm mit Rückenwind in die Partie. Zuletzt gewannen die Grazer mit 2:1 gegen den LASK. Für das Duell mit Rennes wurden bislang 12.000 Tickets verkauft. Die Gäste aus der Bretagne logieren im Vorfeld der Partie im slowenischen Marburg und waren zuletzt am Freitag im Einsatz.

Historische Duelle mit französischen Clubs

Sturm Graz blickt auf eine Reihe von Begegnungen mit französischen Mannschaften zurück, auch wenn Stade Rennes selbst kein neuer Gegner in der internationalen Vereinsgeschichte Österreichs ist. In der Champions-League-Saison 1999 bezwang Sturm Marseille mit 3:2, ein Jahr später gelang gegen Monaco ein 2:0. In der Europa League 2021 trennten sich Sturm und Monaco 1:1. Zuletzt traf Sturm Graz am 7. März 2024 in der Conference League auf einen französischen Club und unterlag Lille mit 0:3.

Stade Rennes wiederum hat historische Berührungspunkte mit dem österreichischen Fußball. Im UI-Cup des Jahres 1999 schaltete der französische Club Lustenau aus, nach einer 1:2-Auswärtsniederlage und einem 1:0-Heimsieg. Im Halbfinale desselben Wettbewerbs setzte sich Rennes gegen die Wiener Austria durch, mit einem 2:0 im Heimspiel und einem 2:2 im Rückspiel.

Ligaphase als neues Format der Europa League

Die UEFA Europa League wird seit einigen Jahren nicht mehr in klassischen Gruppen, sondern in einer Ligaphase ausgetragen, in der alle teilnehmenden Mannschaften in einer gemeinsamen Tabelle geführt werden. Jeder Verein bestreitet dabei mehrere Partien gegen unterschiedliche Gegner, ehe die bestplatzierten Teams direkt in die K.-o.-Phase einziehen und weitere Mannschaften über Zwischenrunden den Sprung in die nächste Phase schaffen können.

Für kleinere Ligen wie die österreichische Bundesliga stellt die Teilnahme an der Ligaphase eine besondere Herausforderung dar, da die Kaderwerte der Gegner aus größeren Ligen wie der Ligue 1, der Serie A oder der Premier League regelmäßig deutlich höher liegen. Der direkte Vergleich der Marktwerte gilt dabei allgemein als Indikator für die wirtschaftliche Kraft eines Vereins, sagt jedoch nicht zwingend etwas über den tatsächlichen Ausgang einzelner Partien aus. Gerade im europäischen