U21-Team vergibt wichtige Punkte gegen Dänemark im EM-Quali-Kampf

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Österreichs U21-Fußballnationalteam hat im Kampf um die Teilnahme an der EM-Endrunde 2027 einen wichtigen Punktegewinn liegen lassen. Im Stadion des Wiener Sport-Clubs trennte sich die Mannschaft von Teamchef Peter Perchtold am Freitagabend 1:1 von Dänemark. Zur Pause stand es noch 0:0.

Dänemark geht in Führung, Kojzek gleicht aus

Conrad Harder brachte Dänemark in der 50. Minute in Führung. Österreich fand jedoch eine Antwort: Erik Kojzek traf in der 69. Minute zum 1:1-Endstand. In der Nachspielzeit sah der Däne Berthel Askou in der 97. Minute die Gelb-Rote Karte wegen eines Fouls, was die Schlussphase der Partie prägte, ohne dass sich am Ergebnis noch etwas änderte.

In der Tabelle der Gruppe I liegt Österreich nach dem Remis als Dritter mit 11 Punkten aus 7 Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 8:8. Dänemark verbesserte sich durch das Unentschieden auf 14 Punkte und steht als Zweiter da, mit vier Siegen, zwei Remis und einer Niederlage sowie einem deutlich besseren Torverhältnis von 15:6. Der Rückstand Österreichs auf den zweiten Rang beträgt bei nur noch einem verbleibenden Spiel drei Punkte, zusätzlich liegt Dänemark im Torverhältnis um neun Treffer voran.

Richtungsentscheidung am letzten Spieltag

Am Dienstag, den 6. Oktober 2026, fällt die Entscheidung über die Qualifikation. Österreich trifft um 18.30 Uhr auswärts auf Wales, die Partie wird live auf ORF Sport + übertragen. Zeitgleich spielt Dänemark gegen Belgien, den aktuellen Gruppenführer mit 16 Punkten aus 7 Spielen. Für Österreich bedeutet das: Um den zweiten Platz noch zu erreichen, braucht es einen klaren Sieg in Wales sowie gleichzeitig eine klare Niederlage Dänemarks gegen Belgien. Rechnerisch bleibt die Chance also bestehen, sie gilt jedoch als eng und von mehreren Faktoren abhängig, auf die Österreich selbst keinen direkten Einfluss hat.

Play-off-Weg zur EM in Albanien und Serbien

Grundsätzlich qualifizieren sich bei dieser EM-Qualifikation die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite fix für die Endrunde 2027 in Albanien und Serbien. Die übrigen Gruppenzweiten bestreiten im Anschluss ein Play-off um die verbleibenden vier EM-Tickets. Der zweite Tabellenplatz einer Gruppe berechtigt somit nicht automatisch zur direkten Teilnahme, sondern in den meisten Fällen zur Teilnahme an diesem zusätzlichen Play-off-Verfahren.

Diese Struktur sorgt in der Praxis dafür, dass neben dem Gruppensieg auch der zweite Platz sportlich hart umkämpft ist, da er zumindest die Chance auf einen weiteren Qualifikationsweg offenhält. Für Mannschaften wie Österreich hängt am letzten Spieltag deshalb nicht nur das direkte Saisonziel, sondern auch die Option auf ein Play-off-Spiel von wenigen Punkten und dem Torverhältnis ab. Ein knapper Rückstand wie der aktuelle lässt sich durch unterschiedliche Ergebniskonstellationen am letzten Spieltag theoretisch noch aufholen, in der Realität erfordert dies jedoch meist ein Zusammenspiel mehrerer Resultate, auf die man selbst nicht direkt einwirken kann.

Üblich ist bei solchen Qualifikationsturnieren zudem, dass das Torverhältnis als zusätzliches Entscheidungskriterium erst dann greift, wenn mehrere Mannschaften am Ende punktgleich sind. Ein Vorsprung von neun Treffern gilt dabei als vergleichsweise hohe Hürde, die ein einzelnes Spiel nur in Ausnahmefällen vollständig ausgleichen kann.