UEFA-Supercup bringt 25.000 Fans nach Salzburg – Hotels ausgebucht, Fanfestival auf Residenzplatz

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Vor dem UEFA-Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa an diesem Mittwoch füllen sich Salzburgs Straßen bereits seit Dienstag mit Fans aus Großbritannien und Frankreich. Insgesamt werden 25.000 Zuschauer aus beiden Ländern erwartet. Auf dem Residenzplatz findet ein Fanfestival mit Livemusik statt, die Hotellerie meldet eine hundertprozentige Auslastung.

Erste Fans bereits in der Stadt

Bereits am Dienstag trafen die ersten Anhänger der beiden Vereine in Salzburg ein, einen Tag vor dem eigentlichen Spiel. Unter ihnen ist John Davis aus Birmingham, der zum ersten Mal in der Stadt ist. Auch internationale Touristen wie Ashraf Elsawad aus Ägypten halten sich derzeit in Salzburg auf.

Mittelpunkt der Fanaktivitäten ist der Residenzplatz, wo ein Fanfestival mit Musik auf der Bühne organisiert wurde. Dort sollen sich Anhänger beider Klubs vor dem Anstoß versammeln. Laut Ernst Pühringer, Spartensprecher für Tourismus, Hotelier und Gastronom, geben die englischen und französischen Fans deutlich Geld in der Gastronomie aus. Die Besucher bleiben demnach in der Regel zwei bis drei Nächte in der Stadt.

Yvonne Rosenstatter von der Tourismus Salzburg GmbH ist ebenfalls mit der Betreuung der Veranstaltung befasst. Die Salzburger Polizei hat sich für den Spieltag mit einem Großaufgebot vorbereitet.

Bedeutung des Supercups für Ausrichterstädte

Der UEFA-Supercup wird traditionell zu Saisonbeginn zwischen dem Gewinner der Champions League und dem Gewinner der Europa League ausgetragen. Die Partie findet üblicherweise an wechselnden Austragungsorten in Europa statt und zieht regelmäßig ein internationales Publikum an, das eigens für das Spiel anreist. Für die jeweilige Gastgeberstadt bedeutet ein solches Großereignis meist einen kurzfristigen, aber spürbaren Anstieg der Besucherzahlen.

Grundsätzlich profitieren bei solchen Fußball-Großveranstaltungen vor allem die Hotellerie und die Gastronomie, da Fans häufig mehrere Tage vor Ort bleiben und neben dem eigentlichen Spielbesuch auch die Stadt besichtigen. Gleichzeitig stellt die Organisation solcher Events die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen, da tausende Anhänger unterschiedlicher Nationalitäten zeitgleich in einer vergleichsweise kompakten Innenstadt zusammenkommen. Üblicherweise werden dafür im Vorfeld eigene Sicherheitskonzepte mit einem erhöhten Personalaufgebot erarbeitet, die den Ablauf rund um Fanzonen, Anreisewege und das Stadion selbst betreffen.

Fanfestivals wie jenes auf dem Residenzplatz sind bei internationalen Fußballspielen ein gängiges Element, um Anhängern beider Mannschaften einen zentralen Treffpunkt abseits des Stadions zu bieten. Solche Veranstaltungen dienen zugleich dazu, größere Menschenmengen kontrolliert zu lenken und die Stimmung im Vorfeld der Partie in einem organisierten Rahmen zu halten.