US Open: Miedler dreht Match gegen Erler und zieht in Runde drei ein

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Bei den US Open in New York haben sich am Sonntag zwei österreichische Doppel-Paarungen in der zweiten Runde durchgesetzt beziehungsweise verabschiedet. Der Niederösterreicher Lucas Miedler setzte sich gemeinsam mit dem Australier Marc Polmans gegen die Paarung Alexander Erler/Robert Cash mit 2:6, 6:3, 6:4 durch. Der Wiener Neil Oberleitner schied hingegen mit seinem tschechischen Partner Petr Nouza aus dem Turnier aus.

Miedler und Polmans drehen Duell mit Erler

Miedler und Polmans mussten im ersten Satz gegen Erler und den US-Amerikaner Robert Cash eine deutliche 2:6-Niederlage hinnehmen. Im zweiten Durchgang steigerte sich das Duo und gewann mit 6:3. Auch im dritten und entscheidenden Satz behielten Miedler und Polmans mit 6:4 die Oberhand und zogen damit in die nächste Runde des Doppel-Wettbewerbs ein.

Für Alexander Erler und Robert Cash bedeutete die Niederlage das Aus in New York. Die Partie zwischen Miedler und Erler wird in der Berichterstattung als Österreicherduell beschrieben, da beide Spieler aus Österreich stammen, in diesem Match jedoch mit unterschiedlichen internationalen Partnern auf gegnerischen Seiten standen.

Oberleitner und Nouza scheitern an argentinischer Paarung

Keinen Erfolg hatte dagegen Neil Oberleitner. Der Wiener trat gemeinsam mit dem Tschechen Petr Nouza gegen die argentinische Paarung Maximo Gonzalez und Andres Molteni an. Nach einem knappen ersten Satz, den Gonzalez und Molteni im Tiebreak mit 7:6 (7/9) für sich entschieden, setzten sich die beiden Argentinier auch im zweiten Satz mit 6:3 durch. Für Oberleitner und Nouza war damit in der zweiten Runde des Doppel-Bewerbs Endstation.

Doppel-Wettbewerb bei Grand-Slam-Turnieren

Bei Grand-Slam-Turnieren wie den US Open werden neben den Einzelkonkurrenzen auch Doppel-Wettbewerbe ausgetragen, bei denen jeweils zwei Spieler gemeinsam antreten. Anders als im Einzel entscheidet im Doppel häufig das Zusammenspiel der Partner über den Erfolg, weshalb Paarungen aus unterschiedlichen Nationen im Profitennis keine Seltenheit sind. Solche international zusammengesetzten Teams sind üblich, da sich Spieler bei der Partnerwahl in der Regel nicht an ihrer Herkunft, sondern an spielerischer Kompatibilität und gemeinsamer Turnierplanung orientieren.

Grundsätzlich gilt im Doppel-Modus bei den meisten Grand-Slam-Turnieren die Best-of-Three-Regel, bei der ein Team zwei Gewinnsätze benötigt, um eine Partie für sich zu entscheiden. Kommt es im ersten Satz zu einem klaren Rückstand, wie es bei Miedler und Polmans der Fall war, bleibt einem Team dennoch die Möglichkeit, die Partie über zwei weitere Sätze zu drehen. Enge Entscheidungen wie ein Tiebreak im ersten Satz, wie ihn Oberleitner und Nouza gegen Gonzalez und Molteni erlebten, gelten im Doppel oft als richtungsweisend für den weiteren Partieverlauf, da sie häufig über das Selbstvertrauen und die Initiative im weiteren Match entscheiden.

Österreichische Doppelspieler treten international regelmäßig in wechselnden Partnerschaften an, was sich auch bei den aktuellen US Open zeigt. Während Lucas Miedler in New York mit dem Australier Marc Polmans antrat, spielte Neil Oberleitner an der Seite des Tschechen Petr Nouza. Solche länderübergreifenden Partnerschaften sind im professionellen Doppeltennis fest etabliert und prägen die Zusammensetzung der Teilnehmerfelder bei den großen Turnieren des Jahres.