USA verteidigt Presidents-Cup-Titel nach Aufholjagd in Medinah

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Team USA hat den Presidents Cup gewonnen und damit seinen Titel verteidigt. Im Medinah Country Club in der Nähe von Chicago setzte sich die US-Auswahl mit 17:13 gegen eine Weltauswahl durch, die ohne europäische Spieler antrat. Den entscheidenden Punkt zum Sieg sicherte der erst 21 Jahre alte Jackson Koivun am Finaltag. US-Präsident Donald Trump verfolgte das Turnier vor Ort.

Aufholjagd am Schlusstag in Medinah

Die Gastgeber waren am abschließenden Tag mit einem Rückstand von 7,5:10,5 Punkten in die zwölf Einzel gegangen. Am Ende drehte das US-Team die Partie und setzte sich mit 17:13 gegen die Weltauswahl durch. Jackson Koivun holte dabei den Punkt, der den Gesamtsieg besiegelte. Weltranglistenerster Scottie Scheffler gehörte ebenfalls zum siegreichen US-Aufgebot. Donald Trump, der im vergangenen Jahr bereits den Ryder Cup vor den Toren New Yorks besucht hatte, verfolgte auch dieses Turnier als Zuschauer vor Ort.

Deutliche Bilanz zugunsten der USA

Von bislang 16 Austragungen des Presidents Cup gewann Team USA 14. Lediglich 1998 setzte sich die Weltauswahl durch, 2003 endete das Turnier unentschieden. Der jüngste Erfolg reiht sich damit in eine lange Serie von US-Siegen bei diesem Wettbewerb ein. Anders verlief zuletzt der Ryder Cup: Dort bezwangen die Europäer die US-Auswahl im Vorjahr mit 15:13.

Unterschiedliche Formate im internationalen Golf

Der Presidents Cup und der Ryder Cup werden beide alle zwei Jahre ausgetragen, unterscheiden sich jedoch in der Zusammensetzung der Teams. Beim Presidents Cup treten zwölf US-Profis gegen ein internationales Team an, in dem keine europäischen Spieler vertreten sind. Europäische Profis messen sich mit den USA ausschließlich im Ryder Cup. Dadurch gelten beide Wettbewerbe im Kalender des internationalen Golfsports als eigenständige Formate mit jeweils eigener Tradition und eigener Konkurrenzsituation für die US-Auswahl.

Donald Trump gilt als Hobby-Golfer und zeigt bei derartigen Turnieren wiederholt persönliches Interesse. Seine Anwesenheit beim Presidents Cup in Medinah reiht sich in frühere Besuche bei großen Golfveranstaltungen ein, wie etwa beim Ryder Cup im Vorjahr in der Nähe von New York.