Rapid Wien hat im Wörthersee Stadion in Klagenfurt einen 5:2-Sieg gegen Austria Klagenfurt gefeiert und damit das Achtelfinale des Uniqa-ÖFB-Cups erreicht. Matchwinner war Nikolaus Wurmbrand, der gleich dreifach traf. Der 20-Jährige erzielte in einem an Toren reichen Spiel die Treffer zum 2:1, zum 3:2 und schließlich zum 5:2-Endstand.
Wurmbrand-Dreierpack entscheidet turbulentes Spiel
Rapid-Kapitän Matthias Seidl brachte die Wiener in der 28. Minute mit dem 1:0 in Führung. Die Klagenfurter, die in der Regionalliga spielen, ließen sich davon nicht beeindrucken und glichen durch Tristan Schoppitsch in der 34. Minute zum 1:1 aus. Noch vor der Halbzeitpause stellte Wurmbrand die Führung für Rapid wieder her.
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte erneut den Kärntnern: Schoppitsch überwand Rapid-Torhüter Paul Gartler direkt nach dem Seitenwechsel mit einem Lupfer und glich zum 2:2 aus. Die Antwort der Wiener ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 57. Minute traf Wurmbrand zum 3:2, ehe Nicolas Najlicz fünf Minuten später auf 4:2 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte erneut Wurmbrand, der mit seinem dritten Treffer des Abends den 5:2-Endstand herstellte.
Mit dem Sieg zieht Rapid unter Trainer Johannes Hoff Thorup, der mit 37 Jahren die Mannschaft verantwortet, in die nächste Runde des ÖFB-Cups ein. In einer Woche steht für die Wiener bereits die nächste Aufgabe an: In der Bundesliga trifft Rapid dann auf den Wolfsberger AC.
Cup-Duelle zwischen unterschiedlichen Spielklassen
Der Uniqa-ÖFB-Cup bringt in den frühen Runden regelmäßig Teams aus unterschiedlichen Leistungsstufen zusammen. Vereine aus der Regionalliga treffen dabei auf Klubs aus der Bundesliga, was solche Begegnungen für die Außenseiter zu besonderen Höhepunkten der Saison macht. Grundsätzlich gilt der Cup-Bewerb als Gelegenheit für kleinere Vereine, sich gegen etablierte Gegner zu messen und sportlich für Überraschungen zu sorgen.
Für die favorisierten Teams bergen solche Partien wiederum eigene Herausforderungen. Anders als in der Liga steht in einem K.-o.-Spiel keine zweite Chance zur Verfügung, ein einziger Fehler kann das Ausscheiden bedeuten. Zudem sind Cup-Spiele gegen Teams aus niedrigeren Spielklassen oft von einer besonderen Dynamik geprägt, da die Außenseiter ohne den Druck einer Meisterschaftstabelle befreit aufspielen können. Enge und torreiche Begegnungen sind bei solchen Paarungen keine Seltenheit.
Üblicherweise setzen Trainer favorisierter Mannschaften in Cup-Spielen gegen unterklassige Gegner auch auf Spieler, die in der Liga seltener zum Einsatz kommen, um den Kader insgesamt zu fordern und Alternativen zu erproben. Der Achtelfinaleinzug sichert den teilnehmenden Vereinen zugleich die Teilnahme an einer weiteren Runde des Bewerbs, dessen Endspiel traditionell einen der Höhepunkte der heimischen Fußballsaison bildet.







