Zverev im Wimbledon-Finale: Sieg gegen Wildcard-Mann Fery
Alexander Zverev steht beim Tennisturnier in Wimbledon im Finale. Der 29-jährige French-Open-Champion setzte sich im Halbfinale gegen Arthur Fery mit 7:6 (7:0), 6:2 und 6:4 durch.
Fery, der in der Weltrangliste auf Platz 114 geführt wird, hatte das Turnier als Wildcard-Teilnehmer bestritten. Er war damit der erste Spieler mit einer Wildcard seit 25 Jahren, der in Wimbledon das Halbfinale erreichte. Der Brite wuchs etwa fünf Minuten vom Turniergelände entfernt auf, besuchte dort die Schule und konnte während des Turniers von zu Hause aus anreisen.
Erster Satz im Tiebreak entschieden
Der erste Satz verlief ausgeglichen und wurde im Tiebreak entschieden, den Zverev ohne Punktverlust für sich gewann. Die folgenden beiden Sätze gewann er jeweils deutlicher.
Im Finale am Sonntag trifft Zverev auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Jannik Sinner und Novak Djokovic. Sinner ist aktuell Weltranglistenerster und Vorjahressieger des Turniers.
Historische Einordnung
Mit dem Einzug ins Finale reiht sich Zverev in der Profiära seit 1968 neben Michael Stich und Boris Becker als deutscher Finalist im Herren-Einzel bei den Wimbledon Championships ein. In der gesamten Turnierhistorie stehen neben ihm auch Gottfried von Cramm, der zwischen 1935 und 1937 dreimal das Finale erreichte, sowie Wilhelm Bungert, der 1967 im Endspiel stand.








