Spritpreis-Bremse verlängert: Einfluss internationaler Energiemärkte auf Österreich
Die österreichische Bundesregierung hat nach Regierungsverhandlungen die Spritpreis-Bremse in reduzierter Form verlängert. Gleichzeitig wird der heimische Energiemarkt stark von internationalen Entwicklungen beeinflusst.
Der Grazer Tankstellenbesitzer und Obmann des Energiehandels in der Steiermark und Österreich, Jürgen Roth, beschreibt Österreich als besonders komplexen Markt.
Anpassung der Spritpreis-Bremse
Bis zur nun beschlossenen Änderung waren die Spritpreise in Österreich um zehn Cent pro Liter geringer. Ab Freitag sollen die Preise nur mehr um sieben Cent pro Liter reduziert sein.
Ab Mitte Mai ist laut den aktuellen Vorgaben nur mehr eine Reduktion von 4,5 Cent pro Liter vorgesehen. Ende Mai soll die Lage neu bewertet werden. Zuletzt seien die Spritpreise in der Steiermark am stärksten gesunken.
Struktur des österreichischen Ölmarkts
Roth schildert den Handelsweg des Öls von der Förderung des Rohöls bis zur Versorgung in Österreich. Rohöl wird demnach vor allem im Nahen Osten, in Russland und in Amerika gefördert.
In Österreich gibt es laut Roth eine Raffinerie mit Staatsbeteiligung, die ungefähr 40 Prozent des österreichischen Marktes versorgt. Diese Raffinerie verfügt über Rohölverträge aus Kasachstan und aus weiteren Ländern. Der restliche Bedarf an Öl wird importiert.
Die Ursprungsquellen der Ölimporte sind nach den Angaben Roths kaum auszumachen. Beim Import spielt der kurzfristige Spotmarkt eine Rolle.
Internationale Entwicklungen und Preisschwankungen
Der Gesamtmarkt für Energie wird an der Börse notiert. Wird dieser Markt um 20 Prozent dezimiert, kann laut Bericht ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage entstehen.
Als aktuelles Beispiel für eine rasche Verschärfung der Lage am Energiemarkt wird der Iran-Krieg genannt. Im Vorspann wird angegeben, dass dieser derzeit großen Einfluss auf die Preisschwankungen an den Tankstellen hat.
Roth verweist darauf, dass über die Straße von Hormus rund 20 Prozent der weltweiten Energie transportiert werden. Dabei handle es sich um Energieprodukte in Form von Gas, Öl, Rohöl und Fertigprodukten.
Der Beitrag mit dem Gespräch zwischen Roth und der ORF-Steiermark-Redakteurin Sandra Suppan über den Weg des Öls nach Österreich ist am 1. Mai 2026 online veröffentlicht worden.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








