Spritpreisbremse in Österreich in Kraft getreten
Die von der Bundesregierung verordnete Spritpreisbremse ist am Donnerstag zu Mittag in Kraft getreten. Benzin und Diesel sind damit um 10 Cent pro Liter billiger.
Die Auswirkungen der Maßnahme auf die Tankpreise lassen sich nach Einschätzung der Arbeiterkammer Salzburg derzeit noch nicht konkret beziffern.
Der Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Salzburg, Christian Obermoser, erklärte, der tatsächliche Effekt der Spritpreisbremse auf die Preise an der Zapfsäule werde sich erst mittelfristig zeigen. Die Erwartung, dass Sprit um 10 Cent pro Liter günstiger werde, sei aus seiner Sicht berechtigt, weil die Maßnahmen von dieser Reduktion ausgehen.
Obermoser betonte die Bedeutung von Überprüfung und Monitoring bei Steuersenkungen. Nach seinen Angaben ist die E-Control als zuständige Behörde für die Kontrolle der Umsetzung der Spritpreisbremse verantwortlich.
Laut Obermoser soll die E-Control darauf achten, dass die günstigeren Preise an Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass die Spritpreisbremse eine leicht dämpfende Wirkung auf die Teuerung haben soll.
Im März ist die Teuerung deutlich angestiegen. Der Beitrag wurde am 2. April 2026 online gestellt.








