Spritpreisbremse: Ölreserven in Oberösterreich bleiben vorerst unangetastet
Mit der seit einem Donnerstag aktiven Spritpreisbremse setzt die Bundesregierung auf Maßnahmen zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise. Teil des Pakets ist die Freigabe eines Teils der staatlichen Ölreserven.
Große Lagerbestände in Oberösterreich bleiben dabei zunächst in ihren Depots. Betroffen sind insbesondere Standorte in Kremsmünster und im Linzer Hafen.
Ölreserve in Kremsmünster bleibt im Tank
In Kremsmünster im Bezirk Kirchdorf stehen vier große Tanks, in denen ein Teil der bundesweiten Ölreserve lagert. Nach Angaben des Energiekonzerns RAG befinden sich dort rund 200.000 Tonnen Rohöl. Diese Menge entspricht dem österreichischen Wochenverbrauch.
Von Kremsmünster führt keine Pipeline zur einzigen Raffinerie in Schwechat. Das dort gelagerte Rohöl bleibt daher vor Ort in den Tanks. Ein Abtransport müsste über die Schiene erfolgen.
Linzer Hafen als weiterer Standort großer Vorräte
Eine weitere große Ölreserve in Oberösterreich befindet sich im Linzer Hafen. Diese Bestände bleiben zunächst unangetastet. Dort werden unter anderem Heizöl, Diesel und Benzin gelagert.
Für die Lagerung ist unter anderem die Bevorratungsstelle ELG zuständig. Öl aus anderen Lagern wurde von der Bundesregierung bereits freigegeben, die Standorte dieser freigegebenen Ölläger werden von der ELG jedoch nicht veröffentlicht.
Freigegebene Mengen und nationale Versorgung
Die von der Bundesregierung freigegebene Ölmenge deckt den österreichischen Ölbedarf für ungefähr zwei Wochen. Aus dieser Reserve produzierter Sprit soll ausschließlich in Österreich erhältlich sein.
Insgesamt sind in Österreich nach Angaben der ELG Ölprodukte für 80 Tage als Reserve gelagert.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








