Stadt Salzburg trotzt Schulden: Operatives Plus von 57 Millionen Euro im Rechnungsabschluss 2025
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Stadt Salzburg legt Rechnungsabschluss 2025 mit operativem Plus vor

Die Stadt Salzburg hat am Donnerstag ihren Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 präsentiert. Demnach steht einem negativen Gesamtsaldo ein deutlich positives operatives Ergebnis gegenüber.

Der Rechnungsabschluss 2025 weist einen Saldo von minus 23 Millionen Euro aus. Gleichzeitig erzielte die Stadt im laufenden Betrieb ein Plus von 57 Millionen Euro.

Operatives Ergebnis und Schuldenstand

Nach Angaben der Stadt Salzburg wurde im Jahr 2025 im laufenden Betrieb ein Überschuss erwirtschaftet. Das operative Ergebnis beträgt 57 Millionen Euro. Der Saldo der voranschlagswirksamen Gebarung liegt bei minus 23 Millionen Euro.

Die Bilanz der Stadtfinanzen 2025 wird als zwiespältig beschrieben. Die Stadt gibt an, dass die Schulden gesunken seien. Laut Finanzdirektor Alexander Molnar liegt der aktuelle Schuldenstand bei zwölf Millionen Euro. Im Beitrag wird die Stadt Salzburg als beinahe schuldenfrei bezeichnet.

Unerwartete Einnahmen und wirtschaftliche Entwicklung

Finanzdirektor Alexander Molnar führt das operative Plus 2025 unter anderem auf unerwartete Einnahmen zurück. Rund elf Millionen Euro stammen nach seinen Angaben von der Salzburg AG, weitere rund elf Millionen Euro aus Ertragsanteilen.

Molnar erklärte, die Wirtschaft habe besser performt, als ursprünglich seitens des Bundes angenommen worden war. Die zukünftige Entwicklung hänge seinen Aussagen zufolge stark davon ab, wie sich die Wirtschaft weiterentwickelt.

Vergleich zu früheren Rechnungsabschlüssen

Der Rechnungsabschluss 2025 fällt laut Darstellung besser aus als im Voranschlag vorgesehen. Für das Jahr 2024 war ein Minus von sechs Millionen Euro ausgewiesen worden. In den Jahren vor 2024 gab es positive Rechnungsabschlüsse der Stadt Salzburg.

Budgetkurs und geplante Maßnahmen

Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) erklärte, die Zeit der Überschüsse sei vorbei. Er bezeichnet das Budget der Stadt als ein „Fahren auf Sicht“. Zur Steigerung der Einnahmen kündigte er neue Maßnahmen an und nannte als eine davon eine Erhöhung der Parkgebühren.

Auinger gab an, dass die Stadt Salzburg rund 150 Millionen Euro an liquiden Mitteln auf einem Sparbuch hat. Diese Mittel würden laut Bürgermeister bald benötigt. Mit den liquiden Mitteln sollen Investitionen finanziert werden, unter anderem in die Festspiele, eine neue Eishalle und mehrere Projekte im Bildungsbereich.