Steiermark im Flammenkampf: Unerschrockener Großeinsatz wehrt sich gegen den Waldbrand in Eisbach-Rein
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Waldbrand in Eisbach-Rein: Größter Feuerwehreinsatz der Steiermark

In Eisbach-Rein nördlich von Graz dauert ein Waldbrand seit mehr als einer Woche an. Die Einsatzkräfte sind weiter mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Der Einsatz wird als bisher größter Feuerwehreinsatz in der Geschichte der Steiermark bezeichnet. Insgesamt waren im Zusammenhang mit dem Waldbrand rund 2.350 Personen im Einsatz, darunter 2.300 Einsatzkräfte der Feuerwehren.

Glutnester und schwieriges Gelände

Auch eine Woche nach Ausbruch des Brandes sind im Wald noch Glutnester vorhanden. Um diese zu erreichen, werden Feuerwehrkräfte teilweise in steiles Gelände abgeseilt. Bei den Löscharbeiten kommen unter anderem Löschrucksäcke zum Einsatz.

Zur Suche nach verbliebenen Glutnestern werden Drohnen eingesetzt. Am betreffenden Samstag waren 80 Einsatzkräfte im Gelände, unterstützt von 22 Fahrzeugen. Zu Mittag fand eine Einsatzbesprechung zur aktuellen Lage statt.

Großer Material- und Kostenaufwand

Nach Angaben des für Koordination und Abwicklung zuständigen Landesforstdirektors Michael Luidold wurden im Rahmen des Einsatzes insgesamt 580 Fahrzeuge und elf Hubschrauber eingesetzt. Die Einsatzkosten bewegen sich in Millionenhöhe und liegen laut Luidold bei knapp zwei Millionen Euro.

Einsatzleiter Hannes Koch von der Freiwilligen Feuerwehr Eisbach-Rein hofft auf flächendeckenden Regen, der ein „Brand aus“ ermöglichen würde.

Planungen für künftige Waldbrandeinsätze

Zur besseren Bekämpfung von Waldbränden ist geplant, Hubschrauber künftig auch für Nachtflüge zu nutzen. Außerdem sollen in Wäldern Löschteiche errichtet werden, um die Wasserversorgung bei Einsätzen zu verbessern.