Steiermark startet Offensive für Verkehrssicherheit: Fokus auf Zwei-Räder und Bewusstseinsbildung
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Steiermark präsentiert Verkehrssicherheitsprogramm 2026+

Die Steiermark hat das „Verkehrssicherheitsprogramm 2026+“ vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr mit besonderem Fokus auf Verkehrsmittel auf zwei Rädern.

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf den Herausforderungen der Elektromobilität auf zwei Rädern. In der Steiermark ereignet sich derzeit ein großer Teil der Unfälle, konkret 60 Prozent, mit diesen Verkehrsmitteln.

Fokus auf Trainings und Bewusstseinsbildung

Mit Trainings und Bewusstseinsbildung soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden. Die Steiermark verzeichnete 2024 im Vergleich zu 2015 einen Anstieg der Fahrrad- und E-Scooter-Unfälle um mehr als zwei Drittel.

Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) betont im Zusammenhang mit dem Programm die Wichtigkeit von kostenlosen Trainings ab dem Frühsommer. Unsichere Fahrer sollen sich in diesen Trainings mit neuen Regeln vertraut machen können.

Laut berichteten Statistiken sind Unfälle durch Ablenkungen mittlerweile die Haupttodesursache im Straßenverkehr. Kampagnen zur Förderung der gegenseitigen Rücksichtnahme sind Teil des Programms und sollen Unfällen durch Ablenkung entgegenwirken.

Gemeinden als zentrale Ebene

Projektleiterin des Verkehrssicherheitsprogramms 2026+ ist Maria Knauer-Lukas. Sie verweist darauf, dass Verkehrssicherheit in den Köpfen der Menschen beginne und man bei der Bewusstseinsbildung ansetzen müsse.

Im Rahmen des Programms ist Bewusstseinsbildung auf Gemeindeebene vorgesehen. Diese soll über Zeitungspublikationen verbreitet werden.

Verbesserung der Infrastruktur

Andreas Tropper, Leiter der Verkehrsabteilung des Landes Steiermark, unterstützt Gemeinden bei der Optimierung von Fußgänger- und Radwegen sowie bei der Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Bei den geplanten Verbesserungen wird auf bessere Anbindungen und Fußgängerstrategien entlang von Landes- und Radwegen gesetzt.

Reine Gemeindestraßen sind von dieser Unterstützung ausgenommen. Laut zitierter Statistik geschehen sechs von zehn Verkehrsunfällen im Ortsgebiet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.