Steigende Fischotterpopulation gefährdet Fischbestände in Salzburgs Gewässern
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Fischer in Salzburg berichten von sinkenden Fischbeständen und mehr Fischottern

Fischer in und um die Stadt Salzburg verzeichnen nach eigenen Angaben seit Jahren einen hohen Fischotterbestand und berichteten von rückläufigen Fischbeständen in den Gewässern der Region. In der Branche wird von zunehmend schwindenden Fischbeständen gesprochen.

Aus der Fischereibranche heißt es, ohne zusätzlichen Besatz mit Fischen wäre ein Fischen an der Salzach oder am Almkanal nicht mehr möglich. Laut Fischern sei die ökologische Fischvielfalt gefährdet.

Mehr Besatz in der Salzach notwendig

Der Bewirtschafter des Fischereivereins Salzburg, Bernhard Nisslmüller, berichtet von einem stetig sinkenden Fischbestand an der Salzach. Nach seinen Angaben muss der Verein etwa 40 Prozent mehr Fische in die Salzach einsetzen als früher, um weiterhin Fischerkarten ausgeben zu können.

Nisslmüller zufolge ist das natürliche Fischaufkommen zurückgegangen, weshalb der Verein mehr Geld für den Fischbesatz aufwenden müsse. Naturfisch bezeichnet er aus ökologischer Sicht als den wertvolleren Fisch.

Der Fischereiverein Salzburg bewirtschaftet die Salzach von der Staatsbrücke in der Landeshauptstadt Salzburg bis zur Autobahnbrücke in Puch-Urstein im Tennengau.

Almkanal laut Fischern besonders betroffen

Der Almkanal führt von Grödig bis in die Stadt Salzburg. Der Fischer Tobias Linemayr erklärt, der Fischbestand im Almkanal würde ohne künstlichen Besatz einbrechen.

Linemayr zufolge ist der Wasserstand im Almkanal ab dem Herbst stets sehr niedrig. Das erleichtere aus seiner Sicht dem Otter die Jagd so stark, dass der Fischbestand im Winter fast zur Gänze einbreche.

In und um die Stadt Salzburg müsse man die Auswirkungen des Otterbestands nach Einschätzung von Linemayr praktisch hinnehmen. Eine Bejagung des Otters im und um das Stadtgebiet ist für ihn keine Option.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.