Steirische Wirtschaftskammer beschließt Sparpaket und Direktionswechsel
Die steirische Wirtschaftskammer hat ein Sparpaket beschlossen, mit dem in den kommenden Jahren acht Millionen Euro eingespart werden sollen. Die geplanten Einsparungen entsprechen einem Zehntel der bisherigen Ausgaben der Kammer.
Im Zuge der Maßnahmen ist auch eine Senkung der Kammerumlage für Mitgliedsbetriebe vorgesehen. Zudem kommt es im kommenden Jahr zu einer Änderung an der Spitze der Direktion.
Umfang des Sparpakets
Die Kammerumlage für die Mitgliedsbetriebe soll von derzeit 0,22 Prozent auf 0,18 Prozent gesenkt werden. Zur Erreichung der Einsparziele hat die Wirtschaftskammer eine Reformgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen eingesetzt.
Diese Reformgruppe hat einen Plan vorgelegt, wie bis 2030 insgesamt acht Millionen Euro eingespart werden sollen. Vorgesehen ist dazu unter anderem, das Leistungsangebot der Kammer zu überprüfen und zu reduzieren.
Förderungen, Kooperationen und Subventionen der Wirtschaftskammer sollen kritisch hinterfragt werden. Doppelgleisigkeiten innerhalb der Organisation sollen abgeschafft werden. Für Veranstaltungen soll verstärkt die eigene Infrastruktur genutzt werden. Außerdem ist geplant, die Struktur der regionalen Servicestellen zu überprüfen.
Wechsel in der Direktion
Ab dem kommenden Jahr kommt es zu einer Änderung in der Direktion der steirischen Wirtschaftskammer. Eva Liebmann wird Karl-Heinz Dernoscheg als Direktorin ablösen. Dernoscheg geht in den Ruhestand.
Eva Liebmann ist Betriebswirtin. Sie war als Finanzattaché in den USA tätig, leitete die ECOFIN-Abteilung in Brüssel und gehörte dem erweiterten Vorstand der BAWAG an.








