Stihl Tirol steigert Umsatz und baut Kooperationen aus
Der Gartengerätehersteller Stihl Tirol mit Standort in Langkampfen im Bezirk Kufstein hat seinen Umsatz im Vorjahr auf 852,8 Millionen Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Jahr davor.
In den vergangenen fünf Jahren ist das Unternehmen besonders stark gewachsen. Der Personalstand ist im Vorjahr etwas gesunken, nachdem im Jahr 2024 mit 927 Beschäftigten der bisherige Höchststand erreicht worden war und mit Jahresende 2025 noch 902 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Stihl Tirol beschäftigt waren.
Wachstum im Konzernverbund
Stihl Tirol erwirtschaftete im Jahr 2020 mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 576 Millionen Euro. Im Konzern gilt der Standort in Langkampfen als Zentrum mit Kernkompetenz für Rasenmäher, Häcksler und Akku-Gartengeräte.
Die deutsche Stihl-Gruppe verfügt über Niederlassungen in acht Ländern weltweit. Innerhalb der Gruppe werden aktuell alle Standorte auf Optimierungsmöglichkeiten überprüft. Zudem wird konzernweit analysiert, an welchem Standort welche Produkte künftig hergestellt werden sollen.
Investitionen und neue Geschäftsfelder
In Langkampfen wird nach Unternehmensangaben laufend investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig abzusichern. In der Produktion setzt Stihl Tirol dabei auch auf Robotik und Automatisierung.
Das Unternehmen plant, eigenes Know-how künftig auch externen Industriepartnern in der Region zur Verfügung zu stellen und sich damit neue Geschäftsfelder zu eröffnen. Mögliche Leistungen umfassen unter anderem Messtechnik, Messungen und Entwicklungsarbeiten. Messräume für Schallmessungen oder elektromagnetische Verträglichkeit können ebenfalls anderen Unternehmen angeboten werden.
Enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen
Stihl Tirol kooperiert mit Tiroler Bildungs- und Forschungseinrichtungen, darunter die Fachhochschule MCI in Innsbruck und die Fachhochschule Kufstein. In Zusammenarbeit mit dem MCI-Zentrum für Produktion, Robotik und Automatisierung laufen aktuell 20 Projekte zur Optimierung der Produktion in Langkampfen.
Gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein wurden Weiterbildungsprogramme für Beschäftigte entwickelt. Dazu zählt auch ein Schulungskonzept für Führungskräfte.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








