Tirol startet neue umfassende Mobilitätsbefragung
Das Land Tirol startet nach vier Jahren erneut eine umfassende Mobilitätsbefragung. In den kommenden Tagen werden 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte in allen Bezirken kontaktiert.
Die angeschriebenen Haushalte erhalten Post vom Land Tirol. Die Teilnahme an der Befragung erfolgt anonym.
Erhoben wird, wie die Tirolerinnen und Tiroler ihre Alltagswege zurücklegen, etwa zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto. Zusätzlich werden Rahmenbedingungen wie vorhandene Fahrzeuge, Führerscheinbesitz und Erreichbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln abgefragt.
Ziel der Erhebung ist laut einer Aussendung, ein möglichst genaues Bild des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung in Tirol zu erhalten. Die erhobenen Daten sollen als Grundlage für weitere Planungen im Verkehrsbereich dienen, etwa für den Ausbau von Radwegen oder neue Angebote im öffentlichen Verkehr.
Vergleichbare Daten zum Mobilitätsverhalten liegen zuletzt aus dem Jahr 2022 vor. Damals wurde knapp die Hälfte der Alltagswege in Tirol mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, darunter Fußwege, Fahrradfahrten und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs lag 2022 bei etwas mehr als der Hälfte der Alltagswege.
Die neuen Befragungsergebnisse sollen zeigen, ob sich der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Radinfrastruktur und Entwicklungen rund um E-Mobilität bereits im Alltag widerspiegeln. Die Ergebnisse der aktuellen Mobilitätsbefragung sollen Anfang 2027 präsentiert werden.
Mobilitätslandesrat René Zumtobel, Mitglied der SPÖ, bittet die zufällig ausgewählten Tirolerinnen und Tiroler persönlich um Unterstützung bei der Befragung.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








