Treibstoff-Alarm in Oberösterreich: Vor drohenden Engpässen und Preisaufschwung gewarnt
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Warnung vor möglichen Treibstoffengpässen in Oberösterreich

In Oberösterreich wird vor möglichen Engpässen bei Treibstoff gewarnt. Hintergrund sind steigende Treibstoffpreise und Hinweise auf Risiken für die Versorgung einzelner Tankstellen.

Die Preise für Treibstoffe bewegen sich derzeit rund um die Marke von zwei Euro. Nach Einschätzung aus der Branche ist in den kommenden Tagen und Wochen eher mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen.

Steigende Preise und „Driving Season“

Die Entwicklung der Treibstoffpreise zeigt aktuell nach oben. Als Ursachen werden ein anhaltender Krieg im Nahen Osten sowie Einschränkungen bei der globalen Rohölversorgung genannt.

Die Zeit rund um Ostern markiert aus Sicht der Mineralölindustrie das Ende eines eher nachfragearmen ersten Quartals. Danach beginnt die sogenannte „Driving Season“ (Fahrsaison), in der mit einer stärkeren Nachfrage nach Treibstoffen gerechnet wird.

Einschätzungen aus dem Energiehandel

Bernd Zierhut, Obmann des Energiehandels in Oberösterreich, geht davon aus, dass die Treibstoffpreise in den nächsten Tagen und Wochen eher steigen werden. Er hofft, dass die Preise nicht wesentlich über 2,50 Euro je Liter hinausgehen.

Zierhut sieht die Versorgung mit Treibstoffen in Oberösterreich grundsätzlich als gesichert an. Zugleich rechnet er damit, dass einzelne Tankstellen „leer laufen“ könnten. Ein solches Szenario erwartet er nicht in den nächsten Wochen, sondern eher mit Ende Mai oder im Juni.

In Oberösterreich gibt es laut Angaben 515 Tankstellen, österreichweit sind es mehr als 2.700.

Spritpreisbremse und Inflation

Es soll eine Spritpreisbremse in Kraft treten, die an der Zapfsäule vorübergehend spürbar sein werde. Zierhut geht jedoch davon aus, dass die Wirkung dieser Maßnahme rasch verpuffen werde.

Hohe Treibstoffpreise werden als Treiber für die Inflation genannt. Eine Schnellschätzung der Statistik Austria weist für März eine Inflationsrate von 3,1 Prozent aus. Demnach sind die Preise innerhalb eines Jahres um 3,1 Prozent gestiegen.

Veränderungen im Mobilitätsverhalten

Der Wirtschaftsexperte Stefan Fink von der FH Steyr empfiehlt, wenn möglich, Ausweichmöglichkeiten zu nutzen und nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verschieben, um Kosten zu sparen.

Laut Fink ist in Deutschland bereits ein deutlicher Anstieg der Nachfrage nach Bahntickets zu beobachten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.