Geplante Änderung von Grundstückswidmungen in Kirchdorf sorgt für Proteste
In der Gemeinde Kirchdorf im Bezirk Kitzbühel ist eine Abänderung von Grundstückswidmungen geplant. Die Initiative betrifft 19 Grundstücke links und rechts der Dorfstraße.
Die Flächen sind überwiegend bereits als Wohn- und Mischgebiete bebaut und sollen künftig als Sonderflächen für Widmungen mit Teilfestlegung ausgewiesen werden.
Verpflichtende betriebliche Nutzung im Erdgeschoß
Vorgesehen ist, dass in den Erdgeschoßen der betroffenen Häuser bei Neu- oder Umbauten eine betriebliche Nutzung verpflichtend wird. Genannt werden dabei unter anderem Büros, Geschäfte und Ferienwohnungen.
Der Gemeinderat von Kirchdorf will die Änderung der Widmung dieser 19 Grundstücke beschließen. Bürgermeister ist Gerhard Obermüller.
Protest der Anrainerinnen und Anrainer
Betroffene Anrainerinnen und Anrainer protestierten am Dienstag mit Plakaten und Transparenten gegen die geplante Änderung der Grundstückswidmung. Sie bezeichnen die geplante Änderung der Widmung als Teilenteignung und fordern, dass die neuen Widmungen zurückgenommen werden.
Laut Bürgermeister Gerhard Obermüller verfolgt die Gemeinde mit der neuen Widmung das Ziel, Betriebsansiedelungen zu forcieren, die Kaufkraft zu stärken und den Ortskern zu beleben.








