Vandalenakt in Mooskirchen: Frisch aufgestellter Maibaum beschädigt Gemeindeamt beim Umfallen
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Maibaum in Mooskirchen umgesägt – Gemeindeamt beschädigt

In Mooskirchen im Bezirk Voitsberg ist in der Nacht auf Freitag der Maibaum umgeschnitten worden. Der Baum war erst wenige Stunden davor aufgestellt worden.

Beim Umfallen streifte der Maibaum das Gemeindeamt und beschädigte das Gebäude. Am Dach sowie an der Eingangsstiege entstanden Schäden.

Der Maibaum wurde laut Bürgermeister Peter Fließer in der Nacht von Unbekannten umgesägt. Beim Gemeindehaus seien das Dach und die Eingangsstiege in Mitleidenschaft gezogen worden.

Feuerwehr und Polizei wurden zu dem Vorfall gerufen. Die Feuerwehr Mooskirchen rückte in der Nacht aus und stellte den Maibaum noch in derselben Nacht wieder auf. Laut Bürgermeister Fließer steht der Maibaum seit 4.00 Uhr Früh erneut.

Zu dem Vorfall wurde Anzeige erstattet.

Maibaum-Brauchtum und Regeln

Das Aufstellen von Maibäumen gilt in Österreich als Gemeinschaftsereignis, das meist am Vorabend des 1. Mai oder am Feiertag selbst stattfindet. Der Maibaum steht dabei als Symbol für Fruchtbarkeit und die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft.

Das Stehlen von Maibäumen wird als sportlicher Wettkampf zwischen Nachbargemeinden beschrieben. Dafür gelten strenge, meist mündlich überlieferte Regeln. Diese sollen sicherstellen, dass das Stehlen als Brauchtum und nicht als echte Straftat gewertet wird.

Den Regeln zufolge darf ein Maibaum nur gestohlen werden, wenn er nicht ausreichend bewacht ist. Ein bereits stehender Maibaum darf nicht umgeschnitten werden. Gelingt ein Diebstahl, müssen die Bestohlenen den Maibaum auslösen.