Längere Tbc-Test-Saison bei Nutztieren in Vorarlberg
Die laufende Test-Saison zur Rindertuberkulose (Tbc) in Vorarlberg dauert heuer länger als in den vergangenen Jahren. Üblicherweise sind die Untersuchungen im Jänner oder Februar abgeschlossen.
Landesrat Christian Gantner (ÖVP) hat sich gegenüber dem ORF Vorarlberg zu den aktuellen Tbc-Tests geäußert. Gemeinsam mit Landesveterinär Norbert Greber informierte er im Landwirtschaftsausschuss des Vorarlberger Landtags über die Entwicklung.
Im April wurde bei der Schlachtung eines Vorarlberger Rindes in Deutschland ein positiver Tbc-Test festgestellt. In der Folge mussten die restlichen Tiere des betroffenen Betriebs getötet werden. Alle Tiere, die mit dem positiv getesteten Rind auf einer Alpe außerhalb Vorarlbergs waren, wurden untersucht, ebenso Tiere in weiteren Kontaktbetrieben.
Unter den Kontaktbetrieben befand sich ein größerer Betrieb im Bezirk Dornbirn. Dort wurden zwei Tiere positiv auf Tbc getestet. Es sollen alle Tiere untersucht werden, mit denen diese beiden Rinder Kontakt gehabt haben könnten.
Rund 300 Tiere waren mit den zwei infizierten Rindern im Sommer auf einer größeren Alpe in Vorarlberg. Die Ergebnisse der noch ausstehenden Tests bei diesen rund 300 Tieren sollen Ende der laufenden oder spätestens in der folgenden Woche vorliegen.
In dem betreffenden Winter wurden in Vorarlberg im Rahmen der landesweiten Untersuchungen insgesamt 13.520 Rinder und 36 Ziegen getestet. Diese Tiere stammten aus 1.185 Betrieben. Der Großteil der betroffenen Betriebe konnte nach Abschluss der vorgesehenen Untersuchungsabläufe wieder freigegeben werden.
Gesperrte Betriebe werden bis zur Erlangung der Tbc-Freiheit zweimal im Abstand von zwei Monaten untersucht. Das österreichische Tbc-Bekämpfungsprogramm wurde von der Europäischen Kommission umfassend geprüft. Dabei wurde festgehalten, dass Österreich über ein sehr gut funktionierendes System zur Überwachung, Kontrolle und Bekämpfung der Rindertuberkulose verfügt.
Bei der Prüfung durch die Europäische Kommission wurden keine kritischen Mängel festgestellt. Empfehlungen an die zuständigen österreichischen Behörden wurden im Zuge dieser Prüfung nicht ausgesprochen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








