Vienna City Marathon 2026: Rekordteilnahme erfordert beeindruckende Sicherheitsoperation
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Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen beim Vienna City Marathon 2026

Rund um den Vienna City Marathon am Wochenende setzt die Polizei in Wien auf ein umfangreiches Sicherheits- und Einsatzkonzept. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) betonte bei einem Pressetermin am Rathausplatz, die Exekutive sei auf den Großeinsatz bestens vorbereitet.

Für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag liegen 49.000 Anmeldungen vor, womit ein neuer Rekord erreicht wurde.

Polizeilicher Großeinsatz und Zusammenarbeit

Mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten werden am Wochenende rund um die Laufveranstaltung im Einsatz stehen. Eingebunden ist dabei auch die Diensthundeeinheit der Polizei. Zur Unterstützung aus der Luft werden ein Hubschrauber und mehrere Drohnen eingesetzt.

Karner sprach von einer erhöhten Gefährdungslage aufgrund internationaler Ereignisse und der aktuellen geopolitischen Lage, stellte jedoch klar, dass es für den Vienna City Marathon keine konkrete Gefährdungslage gebe. Die Zusammenarbeit der Polizei mit der Stadt Wien und dem Veranstalter bezeichnete er als gut. Das Sicherheitskonzept werde laut Karner jährlich weiterentwickelt.

Neben der Sicherheit verantwortet die Polizei auch die Verkehrsplanung im Zusammenhang mit der Veranstaltung.

Rettungsdienst mit 320 Kräften vor Ort

Am Sonntag wird das Rote Kreuz mit 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Vienna City Marathon im Einsatz sein. Ein großer Teil von ihnen arbeitet ehrenamtlich, wie Landesrettungskommandant Georg Geczek erläuterte.

Geczek zufolge besteht die zentrale Herausforderung für die Rettungskräfte darin, trotz Verkehrseinschränkungen jeden Notfallort innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. Dafür seien möglichst viele Ausweichrouten geplant worden. Man hoffe, dass möglichst wenige Menschen Hilfe benötigen, so Geczek. Jene, die Hilfe brauchen, sollen in kürzester Zeit bestmöglich versorgt werden.