Vom Allgäu nach Amerika: Paul Wanner in Rangnicks WM-Kader für Österreich
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Ralf Rangnick nominiert 26 Spieler für WM 2026 – Paul Wanner im Aufgebot

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat am Montag seinen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika bekanntgegeben. Insgesamt wurden 26 Spieler für das Turnier nominiert.

Alle 26 Akteure standen bereits im März im Kader des österreichischen Nationalteams. Unter den Nominierten befindet sich auch der in Dornbirn geborene Mittelfeldspieler Paul Wanner.

Paul Wanner im österreichischen WM-Kader

Mit der Einberufung von Paul Wanner gehört ein in Dornbirn geborener Spieler dem österreichischen WM-Aufgebot an. Wanner kam am 23. Dezember 2005 in Dornbirn zur Welt, seine Mutter stammt aus Vorarlberg, sein Vater ist Deutscher. Aufgewachsen ist er mit seiner Familie im Allgäu nahe der Grenze zu Vorarlberg.

Wanner verbrachte seine Jugend in deutschen Auswahlmannschaften. Im November 2022 nahm er als 16-Jähriger als Trainingsgast an einem Lehrgang des ÖFB-A-Teams teil. Im März 2026 entschied er sich schließlich, für das österreichische Nationalteam zu spielen und kam danach zweimal zum Einsatz, unter anderem in einem Freundschaftsspiel gegen Ghana. Seine ersten Einsätze beschrieb er als gelungenen Einstand.

Vereinskarriere und Marktwert

Der aktuelle Verein von Paul Wanner ist PSV Eindhoven. Zuvor spielte er von 2018 bis 2023 für den FC Bayern München, von 2023 bis 2024 für Elversberg und von 2024 bis 2025 für Heidenheim.

Im Zusammenhang mit dem WM-Aufgebot wird Wanners Marktwert mit 18 Millionen Euro angegeben. Damit wird er als sechstteuerster Spieler im österreichischen Kader für die Weltmeisterschaft 2026 bezeichnet.

Entscheidung für Österreich

Ralf Rangnick hatte sich intensiv um Wanner als offensiven Mittelfeldspieler bemüht. Im März 2026 traf der Spieler die Entscheidung, für das österreichische Nationalteam zu laufen. Wanner sagte damals, die Wahl zwischen Deutschland und Österreich sei wohl die schwierigste seiner Karriere gewesen und er habe aufgrund seiner Eltern, seiner Erziehung und der verschiedenen Stationen seiner Laufbahn im Grunde zwei Herzen in der Brust.

Bereits im März erklärte Wanner zudem, die Weltmeisterschaft sei ein Traum für jeden Spieler. Er betonte, dass er sich eine Nominierung verdienen müsse und in jedem Spiel alles gebe, um sich diese zu erarbeiten.