FH Campus Wien startet mit Spannbetonkanu bei internationaler Betonkanu-Regatta
Die Fachhochschule Campus Wien nimmt 2026 zum fünften Mal an der internationalen Betonkanu-Regatta in Deutschland teil. Im Mittelpunkt steht dabei ein neu entwickeltes Spannbetonkanu mit dem Namen „Litzenflitzer“.
Die Betonkanu-Regatta findet alle zwei Jahre statt. Teams aus mehr als 70 Bildungseinrichtungen aus dem In- und Ausland treten dabei ausschließlich mit Booten aus Beton gegeneinander an.
„Litzenflitzer“ wird an der Alten Donau getauft
Der „Litzenflitzer“ wird auf der Polizeisportanlage an der Alten Donau feierlich getauft. Bei dieser Veranstaltung wird das rund 4,5 Meter lange Wettkampfkanu erstmals offiziell zu Wasser gelassen und der Öffentlichkeit präsentiert.
Das Kanu verwendet vorgespannte Basalt-Litzen zur Stabilisierung des dünnwandigen Betonkörpers. Das Vorspannungsprinzip ähnelt dem Spannbetonbau. Laut Hochschule wiegt der „Litzenflitzer“ rund 110 Kilogramm.
Studierendenprojekt mit zusätzlichem Showobjekt
Entwickelt wurde das Projekt „Litzenflitzer“ vom „Vienna Canucrete Team“. Das Team besteht aus Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens und wurde unter anderem vom Bauunternehmen PORR unterstützt.
Bereits 2024 hatten Studierende der FH Campus Wien mit einem selbstgebauten Betonkanu aus 120 Kilogramm recyceltem Beton an der Regatta teilgenommen. Für 2026 entsteht neben dem Wettkampfkanu zusätzlich ein schwimmendes Modell des Wiener Riesenrads für die „Offene Klasse“ der Regatta.
Mit dem schwimmenden Wiener Riesenrad nimmt das Team der FH Campus Wien erstmals an dieser „Offenen Klasse“ teil. Teile der Konstruktion wurden im 3D-Betondruckverfahren hergestellt. Das Modell soll später weiterverwendet und ausgestellt werden können.
Die internationale Betonkanu-Regatta 2026 wird am 19. und 20. Juni in Brandenburg an der Havel ausgetragen. Bewertet werden Schnelligkeit, Konstruktion, Design und Innovationsgrad der Boote.








