Vom Schulversuch zur Regel: Kärntner MINT-Projekte sollen in den Standardunterricht integriert werden
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MINT-Messe in Kärnten: Schulversuch soll in Regelunterricht übergehen

Im Lakesidepark haben am Montag 59 Schülerinnen und Schüler aus acht Kärntner Mittelschulen ihre Forschungsprojekte im Rahmen einer MINT-Messe präsentiert. Die Arbeiten entstanden im Zuge eines seit vier Jahren laufenden Schulversuchs.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schulversuche dieser Art gibt es in jedem österreichischen Bundesland.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler forschten ein ganzes Schuljahr eigenständig an ihren Projekten. Sie arbeiteten von der ersten Idee über die Recherche bis zum fertigen Ergebnis.

Zu den Themen der Forschungsprojekte zählten unter anderem die Trinkbarmachung von Salzwasser und die Stadt der Zukunft. Die Ergebnisse wurden bei der Messe im Lakesidepark vorgestellt.

Evaluation und Ausblick

Das Projekt läuft seit vier Jahren als Schulversuch und soll künftig im Regelunterricht verankert werden. Darauf wies Doris Arztmann vom Bildungsministerium hin.

Eine Zwischenevaluation der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten zu dem Projekt hat ein positives Ergebnis gebracht. Laut Doris Arztmann wird alles daran gesetzt, Überführungsarbeiten zu ermöglichen.

Arztmann betonte, dass es sich bei der Verankerung im Regelunterricht letztlich um eine politische Entscheidung handelt. Sie erklärte zudem, man sei sehr positiv gestimmt, dass die Idee des Projekts weitergetragen wird.