Vom Spital zum Wohnquartier: Neuer Gemeindebau Sophie 7 auf historischem Gelände übergeben
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Neuer Gemeindebau auf ehemaligem Sophienspital-Areal in Wien-Neubau eröffnet

Auf dem Areal des ehemaligen Sophienspitals in Wien-Neubau ist in den vergangenen Jahren das neue Stadtquartier „Sophie 7“ entstanden. Das Quartier ist nun fertiggestellt, am Montag fand im neu errichteten Gemeindebau die Schlüsselübergabe statt.

Der Gemeindebau befindet sich in der Apollogasse und umfasst 46 Wohnungen. Insgesamt sind auf einer Fläche von rund 1,3 Hektar 222 geförderte Wohnungen entstanden.

Historische Bausubstanz und moderne Wohnungen

Das frühere Sophienspital wurde im Jahr 2015 geschlossen. Viele historische Gebäudeteile blieben erhalten. Architekt Tobias Rath von F+P Architekten zufolge befand sich die Bausubstanz des früheren Spitalsgebäudes in einem sehr schlechten Zustand.

Nach Angaben von Rath lag ein Hauptaugenmerk des Projekts auf der Statik des Gebäudes. Demnach wurde ein ganzes Stück des Gebäudes entfernt, zudem waren mehrere Ertüchtigungsarbeiten notwendig.

Im Gemeindebau gibt es Wohnungen mit hohen Räumen und Altbauflair. Im neueren Teil der Anlage sind sehr moderne Wohnungen untergebracht.

Soziale Infrastruktur im neuen Stadtquartier

Das Stadtquartier „Sophie 7“ verfügt über einen Kindergarten, einen Seniorentreff, eine Volkshochschule und einen Veranstaltungssaal.

Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) betonte bei der Eröffnung die Bedeutung sozialer Durchmischung in der gesamten Stadt, in jedem Stadtteil und innerhalb einzelner Wohnhausanlagen. Ihrer Ansicht nach wirken sich niedrige Mieten auf den gesamten Wohnungssektor aus.

Der Neubauer Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) erklärte, im 7. Bezirk seien in den vergangenen Jahren hunderte Wohnungen an Kurzzeitvermieter gegangen und dadurch leistbarer Wohnraum verloren gegangen. Er bezeichnete die Eröffnung des neuen Gemeindebaus als wichtig.