Vom Underdog zum Meister: LASK und Trainer Kühbauer feiern Triumph in der österreichischen Fußballgeschichte
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LASK feiert Meistertitel in Linz – Kühbauer im Mittelpunkt der Jubelstimmung

Der LASK hat seinen Meistertitel in Linz ausgiebig gefeiert und dabei insbesondere Trainer Dietmar Kühbauer gewürdigt. Sechs Jahrzehnte nach dem ersten Titel steht der Traditionsclub damit wieder an der Spitze des österreichischen Fußballs.

Nach der Tellerübergabe in Wien reiste das Team nach Linz, wo auf dem Vorplatz der Raiffeisen Arena tausende schwarz-weiße Fans auf die Mannschaft warteten. Sie empfingen das Team mit „Doublesieger“-Gesängen.

Jubelstimmung rund um Trainer Dietmar Kühbauer

Im Zentrum der Feierlichkeiten stand Trainer Dietmar Kühbauer, den der Bericht als Burgenländer beschreibt. Auf der Bühne in Linz sang Kühbauer in ein ORF-Mikrofon und umarmte seine Spieler. Beim Lied „We Are the Champions“ stimmte er gemeinsam mit der Mannschaft mit ein.

Laut Darstellung gehört Kühbauer zu zehn Fußballern, die sowohl als Spieler als auch als Trainer österreichischer Meister wurden. Der aktuelle Erfolg wird als bisher größter Triumph in seiner Trainerkarriere bezeichnet.

Kühbauer wurde mit mehreren Aussagen zitiert. Unter anderem sagte er: „Wir haben etwas Utopisches geschafft. Heute gehen wir über Grenzen, soll die Leber morgen zwicken.“ Außerdem erklärte er: „Das, was die anderen nicht trinken, trinke ich für sie.“ Mit Blick auf seine Mannschaft meinte er, er würde alle Spieler adoptieren, weil sie es so gut gemacht hätten. Zur sportlichen Leistung sagte Kühbauer, das Team habe Woche für Woche abgeliefert und jeden Gegner aus dem Rennen genommen.

Rückblick und sportliche Entwicklung

Der Bericht verweist auf Jahrzehnte mit sportlichen und finanziellen Berg- und Talfahrten des LASK sowie auf frühere Meisterfeiern auf der Linzer Gugl. Erwähnt wird auch eine Archivaufnahme einer LASK-Meisterfeier aus dem Jahr 1965. Fans skandieren demnach seit geraumer Zeit die Zeile „65 war’n ma Meister, und des is vü z’lang her!“

Sportlich hatte die Mannschaft in Wien einen 3:0-Erfolg bei der Austria gefeiert. Kühbauer übernahm das Team im Oktober, als es als Vorletzter platziert und verunsichert beschrieben wurde.

Stimmen aus der Mannschaft

Kapitän Sascha Horvath sprach von einem „Wunder“ und davon, man sei „am Boden gewesen“. Er nannte den Tag den schönsten seiner Karriere und sagte über Kühbauer: „Ich weiß nicht, was er anders gemacht hat, es ist einfach der Kühbauer.“

Auch Sasa Kalajdzic äußerte sich zu seiner Entscheidung für den LASK. Er erklärte, es sei für ihn der richtige Schritt gewesen, zum Klub zu kommen, und bezeichnete es als „unfassbar“, was man gemeinsam geschafft habe. Zugleich sagte er, man werde sehen, wie es bei ihm weitergehe.

Europäische Perspektive und offene Zukunftsfragen

Durch den Meistertitel winken dem LASK europäische Einnahmen in Millionenhöhe. Der österreichische Meister steigt laut Darstellung im Play-off der Champions League in den internationalen Bewerb ein. Bei einem Scheitern in diesem Play-off folgt die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League.

Kühbauer betonte in diesem Zusammenhang, dass nun eine gewisse Planungssicherheit bestehe und formulierte als Ziel die Champions League, die „Königsklasse“. Zugleich hielt der Bericht fest, dass die Zukunft von Kühbauer als Trainer sowie die Zukunft einiger Spieler des LASK ungewiss ist. Kühbauer sagte dazu, er freue sich sehr über den Erfolg, „alles Weitere steht in den Sternen“.

Mit Blick auf die historische Dimension des Erfolgs scherzte Kühbauer, er sei froh, diesmal dabei gewesen zu sein, weil er einen nächsten Titel in 61 Jahren wohl nicht mehr erleben würde.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.