Vorarlberg strafft Care Management: Zahl der Regionen wird halbiert
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Vorarlberg ordnet Care-Regionen neu und reduziert deren Zahl

In Vorarlberg wird die Organisation des Care Managements neu strukturiert. Das Land hat mitgeteilt, dass die Zahl der Care-Regionen mit 1. Mai 2026 von derzeit 17 auf künftig neun verringert wird.

Mit der Neuorganisation soll die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit stärker verankert werden. Laut Landesrätin Martina Rüscher (ÖVP) sollen vorhandene Ressourcen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen entfalten und gleichzeitig die finanzielle Tragfähigkeit des Systems langfristig gesichert werden.

Care Management seit 2014 in Vorarlberg

Das Care Management in Vorarlberg existiert seit 2014 und koordiniert sowie vermittelt Pflege- und Betreuungsangebote für ältere Menschen im Land. Es ist derzeit in 17 Regionen organisiert, die 88 von 96 Gemeinden abdecken.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Care Management werden als Care Manager bezeichnet. Sie helfen den Menschen, sich im sozialen System zurechtzufinden, zeigen passende Pflege- und Betreuungsangebote auf und unterstützen bei den nächsten Schritten im Zusammenhang mit Pflege- und Betreuungsleistungen.

Hilfsleistungen und notwendige Unterstützungen können im Rahmen des Care Managements gebündelt an einer Stelle geprüft und direkt bewilligt werden.

Finanzierung und Übergangsregelung

Die Care Managerinnen und Care Manager werden künftig vollständig aus Landesmitteln finanziert. Gemeinden und Regionen können nach Angaben des Landes Vorarlberg das Beschäftigungsausmaß der Care Manager bei Bedarf freiwillig erweitern.

Die bisherige Förderrichtlinie bleibt bis Ende 2026 gültig. Laut Land Vorarlberg soll dies den Gemeinden einen geordneten Übergang in das neue Fördermodell ermöglichen.

Geplante Sozialraumbüros als zentrale Anlaufstellen

Pro Care Region ist ein Sozialraumbüro als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger vorgesehen. Diese Sozialraumbüros sollen einfach erreichbare zentrale Stellen für alle Menschen sein, die Unterstützung suchen – unabhängig vom konkreten Anliegen.

Laut Landesrätin Martina Rüscher sollen die Sozialraumbüros eine zentrale Rolle in der operativen Steuerung und in der regionalen Vernetzung der Angebote übernehmen. Ihre Aufgabe werde damit deutlich gestärkt und erweitert.

Die beschriebenen Neuerungen im Care Management treten mit 1. Mai 2026 in Kraft. Die Online-Veröffentlichung ist mit 24. April 2026, 17.10 Uhr datiert.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.