Vorarlberger Kinderdorf: Mehr als 6.500 Kinder unterstützt und 75 Jahre Engagement für Familien in Not
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Vorarlberger Kinderdorf legt aktuellen Tätigkeitsbericht vor

Das Vorarlberger Kinderdorf hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als 6.500 Kinder und Jugendliche in Vorarlberg unterstützt. Die Begleitung erfolgte überwiegend im Auftrag der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe des Landes Vorarlberg.

Die Geschäftsführenden Simon Burtscher-Mathis und Alexandra Wucher präsentierten dazu den aktuellen Jahresbericht. Darin wird ein breites Angebots- und Einsatzspektrum für Kinder, Jugendliche und Familien beschrieben.

Umfang der Leistungen und Angebote

Laut Jahresbericht leisteten 349 Mitarbeitende rund 460.000 Arbeitsstunden. Zusätzlich engagierten sich 182 Freiwillige mit mehr als 15.400 Stunden ehrenamtlich für Familien und Kinder. Das Vorarlberger Kinderdorf betont, dass Freiwillige weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Im Berichtsjahr wurden 3.905 Kinder, Jugendliche und Familien in sechs Fachbereichen begleitet. Die Begleitung erfolgte großteils im Auftrag der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe des Landes Vorarlberg. Weitere 2.608 Kinder nahmen an frei zugänglichen Angeboten teil, darunter der Kletterturm „Kids Buin“ und die Abenteuerwoche Schönenbach.

Die Unterstützung des Vorarlberger Kinderdorfs umfasst unter anderem Wohngruppen, Pflegefamilien, Familienarbeit, frühe Hilfen und Kriseninterventionen.

75 Jahre Arbeit für Kinder und Familien

Das Vorarlberger Kinderdorf begleitet seit 75 Jahren Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Rund 1.300 Kinder sind in diesem Zeitraum direkt im Kinderdorf aufgewachsen.

In den vergangenen vier Jahrzehnten wurden nach Angaben der Einrichtung mehr als 100.000 Kinder mit ambulanten und präventiven Angeboten unterstützt. In den vergangenen 20 Jahren haben knapp 2.000 Ehrenamtliche insgesamt mehr als 500.000 Stunden investiert.

Beispiel einer ehemaligen Bewohnerin

Im Jahresbericht wird unter anderem die 24-jährige ehemalige Bewohnerin Magdalena Schöch vorgestellt. Sie kam mit zwölf Jahren in eine Wohngruppe des Vorarlberger Kinderdorfs, nachdem sie zuvor mehrere Betreuungswechsel erlebt hatte.

Die Betreuerinnen und Betreuer im Kinderdorf wurden für sie zu wichtigen Bezugspersonen. Schöch wird im Jahresbericht mit Aussagen zur Bedeutung der Wohngruppe für sie zitiert und absolviert derzeit eine Ausbildung zur Sozialpädagogin.

Hinweise auf langfristige gesellschaftliche Effekte

Geschäftsführer Simon Burtscher-Mathis betont im Zusammenhang mit der Arbeit des Vorarlberger Kinderdorfs die Bedeutung früher Investitionen in Kinder und Jugendliche. Er spricht von einem hohen gesellschaftlichen Nutzen solcher Investitionen.

Burtscher-Mathis verweist auf Berechnungen des Landesrechnungshofs zu möglichen Folgekosten fehlender Unterstützung. Demnach können laut ihm pro betroffenem Jugendlichen langfristig Kosten von mehreren Millionen Euro entstehen, wenn soziale Integration und berufliche Perspektiven fehlen.

Das Vorarlberger Kinderdorf sieht in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten Bedarf an gemeinsamem Verantwortungsbewusstsein sowie an Investitionen in Kinderschutz und Chancengerechtigkeit.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.