Vorarlberger Prepper: Vorbereitet auf den Notfall, aber Misstrauen bleibt
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Prepper in Vorarlberg rüstet sich für Krisenfälle

In Vorarlberg bereitet sich ein Mann namens Patrick seit vielen Jahren auf mögliche Krisenszenarien vor. Er lagert größere Vorräte an Wasser und speziellen Nahrungsmitteln und setzt auf umfangreiche Vorsorge für einen Ernstfall.

Besucht wurde Patrick von der ORF-Sendung „Am Schauplatz“, die sich unter dem Titel „Bunkerstimmung“ mit Schutzräumen und Krisenvorbereitung befasst.

Langfristige Vorräte für den Ernstfall

Patrick beschreibt sich als sogenannter „Prepper“. So werden Menschen bezeichnet, die sich auf Krisenfälle oder den Zusammenbruch der Zivilisation vorbereiten, etwa indem sie Notvorräte anlegen. Nach eigenen Angaben bereitet er sich seit gut 15 Jahren auf einen möglichen Ernstfall vor.

In seiner Wohnung lagert Patrick über 100 Liter Wasser, das er als sehr hochwertig bezeichnet. Er sagt, man könne dieses Wasser problemlos zehn Jahre lang lagern. Zusätzlich hortet er einen Notvorrat an Nahrungsmitteln in Form spezieller, lang haltbarer Energieriegel. Ein ganzer Karton dieser Notrationen soll ihn demnach mehrere Monate lang versorgen.

Sicherheitsbedenken und Misstrauen

Patrick bezieht sich bei seinen Vorbereitungen auf mögliche Szenarien wie einen Blackout oder eine andere Krise. Er äußert, in einer solchen Situation müsse man sich vor der näheren Umgebung fürchten. Seiner Ansicht nach würden Menschen ohne Fernsehen oder Handy schnell aggressiv werden; dabei verweist er auf Studien. Viele könnten nach seinen Worten nicht damit umgehen, wenn der Herd plötzlich nicht mehr funktioniert. In einer solchen Lage müsse man auf der Hut sein, sagt Patrick.

Zur Veranschaulichung eines möglichen Krisenszenarios verwendet er den Vergleich, viele Menschen würden dann „wie eine angeschossene Sau“ herumlaufen. Er betont, dass er nicht zu diesen Menschen gehören wolle. Bereits in seiner Schulzeit sei es ihm schwergefallen, anderen zu vertrauen, heißt es, und daran habe sich bis heute kaum etwas geändert.

Gaspistole und Schutzraum im Keller

Patrick besitzt eine Gaspistole, die nach seiner Darstellung einer „scharfen“ Glock täuschend ähnlich sieht. Mit freiem Auge lasse sie sich kaum von einer scharfen Waffe unterscheiden und funktioniere in der Handhabung ähnlich. Patrick sagt, ein Wahnsinniger werde nicht unbedingt auf ihn zulaufen, wenn er ihm diese Waffe entgegenhält. Als mögliches Einsatzszenario nennt er ungebetene Gäste, die an der Tür stehen und nicht freiwillig gehen, wenn er sie wegschickt.

Patrick lebt in einem Haus, das in der Zeit des Kalten Krieges gebaut wurde und über einen strahlensicheren Schutzraum im Keller verfügt. Er erklärt, er könne sich nicht vorstellen, einige Wochen in diesem Schutzraum auszuhalten. Er vergleicht die Situation mit jener einer U-Boot-Mannschaft, wenn das Boot bombardiert wird, und spricht von einer massiven seelischen Belastung, die er nicht erleben möchte. Zugleich betont er, darauf vorbereitet zu sein.

Reportage „Bunkerstimmung“ in ORF 2

Die „Am Schauplatz“-Reportage mit dem Titel „Bunkerstimmung“ wird am Donnerstag, 21. Mai, um 21.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Gezeigt wird unter anderem, wie viele Menschen in Österreich in einem Schutzraum Platz finden würden und welcher Unterschied in Bezug auf die Zahl der Schutzraumplätze zur benachbarten Schweiz besteht.

Der Beitrag ist auf vorarlberg.ORF.at in der Rubrik „Vorarlberg Heute“ erschienen und mit „red, vorarlberg.ORF.at“ gezeichnet. Im Footer wird darauf hingewiesen, dass der Beitrag die Sendung „Am Schauplatz“ am 21. Mai 2026 um 21.05 Uhr in ORF 2 begleitet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.