Wechsel auf E-Mobilität: Wiens städtischer Fuhrpark trotzt dem Dieselpreis-Dilemma
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Städtischer Fuhrpark in Wien: Hohe Dieselkosten und Umstieg auf E-Mobilität

Die Stadt Wien verzeichnet im Bereich ihres Fuhrparks deutlich steigende Kosten für Treibstoff. Gleichzeitig wird die Fahrzeugflotte schrittweise auf E-Mobilität umgestellt.

Die Magistratsabteilung 48 (MA 48), die für den städtischen Fuhrpark und den Treibstoffeinkauf zuständig ist, geht von rund 20 Prozent Mehrkosten im Vergleich zu den letzten Jahren aus. Allein bei der Müllabfuhr wird ebenfalls mit Mehrkosten von etwa 20 Prozent gerechnet.

Hoher Dieselverbrauch im städtischen Fuhrpark

Die MA 48 betreut rund 3.000 Fahrzeuge, darunter etwa 2.000 Fahrzeuge der Wiener Stadtwerke. Die für die MA 48 im Einsatz befindliche Flotte umfasst rund 1.000 Fahrzeuge, zu denen unter anderem Müllfahrzeuge und Räumfahrzeuge zählen. Diese Fahrzeuge verbrauchen laut Angaben rund 6,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr.

Der stellvertretende Dienststellenleiter der MA 48, Andreas Kuba, erklärte gegenüber „Wien heute“, bei den für die MA 48 im Einsatz befindlichen Fahrzeugen seien Verbrauch und Bedarf an Diesel sehr hoch. Im Zusammenhang mit hohen Spritpreisen wird der Betrieb von Verbrennerfahrzeugen derzeit als besonders teuer beschrieben. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) führt die hohen Spritkosten als Grund für diese besondere Teuerheit an.

Elektrifizierung und Kostenstruktur

Die Stadt Wien stellt ihre Fahrzeugflotte schrittweise auf E-Mobilität um. Mehr als 17 Prozent der Fahrzeuge der Magistratsabteilungen und rund 19 Prozent der Fahrzeuge der Wiener Stadtwerke sind bereits elektrisch. Die elektrischen Fahrzeuge dieser Flotten werden als emissionsfrei bezeichnet.

Die MA 48 verfügt laut Bildunterschrift derzeit über 19 große E-Müllfahrzeuge. Nach Angaben aus der MA 48 ist ein Elektrofahrzeug im Verbrauch etwa fünfmal günstiger als benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge. Czernohorszky sagte zudem, dass E-Fahrzeuge deutlich weniger in der Wartung kosten.

Gleichzeitig wird berichtet, dass Spezialfahrzeuge mit Elektroantrieb derzeit fast doppelt so teuer wie herkömmliche Fahrzeuge sind und dass die Ladeinfrastruktur zusätzlich ausgebaut werden muss. Anschaffungsvorgänge bei Nutzfahrzeugen wie Müllfahrzeugen werden als aktuell sehr herausfordernd beschrieben. Czernohorszky betonte, die Beschaffung von Nutzfahrzeugen sei ein Prozess, der viel Vorbereitung benötige.

Einsatzfähigkeit und Blackout-Reserve

Nach Angaben aus der Stadt Wien soll sichergestellt werden, dass eingesetzte Fahrzeuge teilweise auch bei Stromausfällen einsatzfähig sind. Solange dies nicht möglich ist, seien weiterhin Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb erforderlich. Klimastadtrat Czernohorszky erklärte, es brauche eine Reserve für die Sicherheit für den Blackout-Fall und für längere Fahrten.

Bei bestimmten Nutzfahrzeugen wie Kehrmaschinen, Sattelschleppern oder Radladern sei bei Elektroantrieben laut Andreas Kuba noch nicht von Serienreife zu reden. Die Elektrifizierung des Wiener Fuhrparks wird als wichtiger Schritt hin zur angestrebten Klimaneutralität der Stadt Wien bis 2040 beschrieben.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.