Wien erhöht die Ordensspital-Förderung: Sicherheit für Patienten und Gesundheitssystem
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Wien beschließt höhere Förderung für Ordensspitäler

Die Stadt Wien hat die Förderung für die Ordensspitäler im Jahr 2026 auf 174 Millionen Euro festgelegt. Zugleich wird die Unterstützung für 2025 im Rahmen der Endabrechnung von 131,7 auf 160 Millionen Euro angehoben.

Die Fördervereinbarung für 2026 wurde im Wiener Gemeinderat einstimmig beschlossen. Zuvor hatten bereits der zuständige Ausschuss und der Stadtsenat einstimmige Beschlüsse gefasst.

Einstimmige Entscheidung im Gemeinderat

Für die Vereinbarung stimmten im Gemeinderat alle vertretenen Parteien: SPÖ, NEOS, Die Grünen – Die Grüne Alternative, ÖVP und FPÖ. Laut SPÖ-Gemeinderätin Andrea Mautz, Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses Soziales, Gesundheit und Sport, wird mit dem Beschluss die wichtige Arbeit der sieben Wiener Ordensspitäler abgesichert.

Die neue Fördervereinbarung für 2026 soll Planungssicherheit schaffen. Sie setzt Schwerpunkte bei der Pflege- und Ärztinnenausbildung, bei der stärkeren Zusammenarbeit im Wiener Gesundheitsverbund sowie bei der besseren Steuerung langer Wartezeiten.

Vorausgegangene Kritik der Ordensspitäler

Ende des Vorjahres hatten die Ordensspitäler ein von der Beamtenebene vorgelegtes Angebot als existenzgefährdend kritisiert. Sie erklärten, das Angebot würde auch die Versorgung der Wiener Bevölkerung beeinträchtigen und in Aussicht gestellte Kürzungen würden zu einer Verschlechterung der Versorgung führen.

In der öffentlichen Debatte bezeichneten sich die Ordensspitäler als unverzichtbaren Bestandteil des Systems mit rund einem Viertel der Wiener Spitalsbetten. Nach ihren Angaben behandelten sie im Jahr 2024 rund 30 Prozent aller stationären Patientinnen und Patienten in Wien.

Gespräche über Finanzierung

Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Ordensspitäler führte der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl persönliche Gespräche mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Die Gespräche fanden unter anderem zwischen Grünwidl und Hacker statt.

Die Ordensspitäler hatten ihre Kritik an den geplanten Kürzungen im Zuge von Sparmaßnahmen in Wien Ende des Vorjahres öffentlich gemacht.