Wien zeigt sauberes Gesicht: Zweiwöchige Stadtputz-Aktion lädt Bürger zum Mitmachen ein
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Aktion „Wien räumt auf“ gestartet: Zwei Wochen lang Müllsammeln in der Stadt

In Wien hat die jährliche Aktion „Wien räumt auf“ begonnen. Im Mittelpunkt steht das Sammeln von Müll im gesamten Stadtgebiet, um Gehwege, Spielplätze und Grünflächen zwei Wochen lang sauber zu halten.

Bewohner und Bewohnerinnen können sich an der Aktion beteiligen, die das Bewusstsein für Verunreinigung im öffentlichen Raum stärken soll. Unterstützt wird „Wien räumt auf“ von der Magistratsabteilung 48 (MA 48), die in Wien für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark zuständig ist.

Bei den Sammelaktionen werden unter anderem Hundekotsackerln, Zigarettenstummel, Plastikflaschen und Papier vom Boden eingesammelt. Teilnehmende melden sich zur Teilnahme an und erhalten eine Warnweste, Handschuhe und Müllsäcke. Die gefüllten Müllsäcke können bei Restmülltonnen oder bei öffentlichen Standorten der Altstoffsammelstellen der MA 48 abgegeben werden; die MA 48 sorgt anschließend für den Abtransport.

Die Anmeldung für „Wien räumt auf“ ist bis 30. April online möglich. Die Aktion findet einmal im Jahr statt und endet heuer am 3. Mai. In der Vergangenheit haben sich Nachbarn, Freunde, Kollegen sowie Schüler und Schülerinnen beteiligt.

Regeln für Sauberkeit im öffentlichen Raum

Laut 48er-Chef Josef Thon werden Personen, die sich nicht an die Sauberkeitsregeln in Wien halten, bestraft, wenn andere Maßnahmen nicht helfen. Grundlage ist das Wiener Reinhaltegesetz, das seit 1. Februar 2008 in Kraft ist. Es sieht ein Verbot von Verunreinigungen im öffentlichen Raum vor und ermöglicht eine öffentliche Aufsicht durch die sogenannten Waste Watcher.

Für Beratung und Bestrafung bei Verstößen gegen Sauberkeitsregeln sind in Wien die Waste Watcher zuständig. Sie sind befugt, Organstrafen zu verhängen und Anzeigen zu erstatten. Seit 1. April 2026 beträgt ein Organmandat 70 Euro.

Gemäß Wiener Reinhalteverordnung wird das Fallenlassen von Zigarettenstummeln mit 70 Euro bestraft, ebenso das Liegenlassen von Hundekot. Wer Sperrmüll in Wien illegal ablagert, wird angezeigt. Bei Anzeigen kann die Strafe bis zu 1.000 Euro betragen. Die Einnahmen aus den Strafen sind zweckgewidmet und werden für die Reinigung in Wien verwendet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.