Erstes „Low Traffic Grätzl“ in Wien-Meidling geplant
In Wien-Meidling ist das erste sogenannte „Low Traffic Grätzl“ der Stadt geplant. Herzstück des verkehrsberuhigten Gebiets soll eine neue Fußgängerzone in der Wolfganggasse sein.
Das Projekt ist als Pilotvorhaben konzipiert und orientiert sich an „Low Traffic Neighbourhoods“ in London. Die Umsetzung soll im Herbst starten und bis Jahresende abgeschlossen werden.
Verkehrsberuhigung mit Baukasten-Prinzip
Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) erklärte, dass für das Modell des „Low Traffic Grätzl“ kaum bauliche Maßnahmen erforderlich seien. Vorgesehen sind unter anderem das Umdrehen von Einbahnen sowie der Einsatz sogenannter Diagonalfilter.
Diagonalfilter werden etwa als Pflanztröge beschrieben, die an Kreuzungen zur Umleitung des Verkehrs aufgestellt werden. NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner nannte als weitere mögliche Elemente Poller, Pflanztröge, Sitzmöglichkeiten oder Straßenbemalung.
Das Projekt zur Verkehrsberuhigung funktioniert nach einem Baukasten-Prinzip. Dieses Modell wurde allen Wiener Bezirken angeboten. Die Bezirke können daraus auswählen und selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie umsetzen.
Gebiet in Meidling und Pläne in weiteren Bezirken
In Meidling liegt das geplante „Low Traffic Grätzl“ zwischen Längenfeldgasse, Steinbauergasse, Siebertgasse und Arndtstraße. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ) steht dem Bezirk vor.
Weitere Bezirke befinden sich in Vorbereitung für „Low Traffic Grätzl“. Am Alsergrund, wo Saya Ahmad (SPÖ) Bezirksvorsteherin ist, ist ein verkehrsberuhigtes Gebiet im Bereich des neuen Med-Uni-Campus geplant. In Mariahilf ist ein „Low Traffic Grätzl“ nördlich der Gumpendorfer Straße vorgesehen, in Rudolfsheim-Fünfhaus beim Schwendermarkt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








