Ehemaliger Leiter des Wiener Sicherheitsbüros Maximilian Edelbacher mit 81 Jahren verstorben
Der frühere Leiter des Wiener Sicherheitsbüros, Maximilian (Max) Edelbacher, ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Der Tod des langjährigen Kriminalbeamten wurde der Austria Presse Agentur (APA) von der Vereinigung Kriminaldienst Österreich (VKÖ) bestätigt.
Edelbacher starb nach Angaben der VKÖ am Wochenende vor dem 2. April 2026. Er galt als bekannte Persönlichkeit im österreichischen Kriminaldienst und trug den Spitznamen „Edelmax“.
Beruflicher Werdegang
Maximilian Edelbacher schloss 1968 ein Jusstudium an der Universität Wien ab. Danach absolvierte er die Gerichtspraxis und leistete seinen Dienst beim Bundesheer. Anschließend trat er zunächst in die Länderbank ein, die später in der Bank Austria aufging.
Im Jahr 1972 wechselte Edelbacher in die Bundespolizeidirektion Wien. Vier Jahre später kam er in das Wiener Sicherheitsbüro, das als Vorläufer des heutigen Landeskriminalamts gilt. 1988 übernahm er die Leitung des Sicherheitsbüros.
Tätigkeit im Kriminaldienst und Publikationen
In die Amtszeit Edelbachers fielen mehrere Kriminalfälle der österreichischen Geschichte, darunter der Fall des Serienmörders Jack Unterweger. Ebenfalls in seine Amtszeit fallen die als „Mordschwestern von Lainz“ bekannten Fälle sowie die als „Favoritner Mädchenmorde“ bezeichneten Taten an Alexandra Schriefl, Christina Beranek und Nicole Strau.
Maximilian Edelbacher war bis 2006 im Polizeidienst tätig. Darüber hinaus war er Autor zahlreicher Bücher und weiterer Publikationen.
Geographisch ist das Wirken Edelbachers vor allem Wien und Österreich zuzuordnen.








