Windpark Gnadendorf-Stronsdorf: Strom für 26.000 Haushalte und neueste Technik gegen nächtliches Blinkchaos
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Windpark Gnadendorf-Stronsdorf in Betrieb genommen

Im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich ist der Windpark Gnadendorf-Stronsdorf in Betrieb gegangen. Die Anlage umfasst sieben Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 28,8 Megawatt.

Die Pläne des Energieunternehmens EVN für den Windpark wurden im Jahr 2014 bekannt. Für das Verfahren fielen insgesamt elf Jahre Verfahrensdauer an, in deren Verlauf 48 Ordner mit Akten angelegt wurden.

Langer Verfahrensweg und Bürgerinitiative

Gegen das Projekt trat die Bürgerinitiative „Rettet den Buschberg“ auf. Im Umweltverträglichkeitsverfahren nutzte sie alle Instanzen. Das Bundesverwaltungsgericht erteilte dem Windpark schließlich grünes Licht.

Der Bau der sieben Anlagen begann im Februar 2025. Eröffnet wurde der Windpark an einem Montag.

Technik zur Reduktion der nächtlichen Befeuerung

Im Windpark kommt eine von Austro Control entwickelte Technik an den Windrädern zum Einsatz. Sie sorgt dafür, dass die Windräder in der Nacht nur dann rot blinken, wenn sich ein Flugobjekt nähert. Zuvor blinkten die Anlagen in der Nacht dauerhaft rot.

Die bedarfsorientierte Befeuerung wird in Gnadendorf-Stronsdorf erstmals in Niederösterreich eingesetzt. Nach vier Tagen Betrieb der neuen Einrichtung wurde eine Reduktion des Blinkens um 99,2 Prozent festgestellt. EVN-Technikvorstand Stefan Stallinger bewertet diese Reduktion als wichtig für künftige Anlagen.

Energieerzeugung und politische Akzente

Die sieben Windräder des Windparks Gnadendorf-Stronsdorf erzeugen Strom für 26.000 Haushalte. Landtagspräsident Karl Wilfing, der der ÖVP angehört, verwies bei der Eröffnung auf die Rolle Niederösterreichs bei der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energieträgern wie der Windkraft. Den Einsatz der bedarfsorientierten Blinkanlagen stellte er als Ergebnis einer Initiative des Landtags und der Landesregierung Niederösterreichs dar.

Gnadendorfs Bürgermeister Manfred Schulz und der Bürgermeister von Stronsdorf, Johannes Denner, beide ÖVP, bezeichneten das Projekt in ihren Aussagen als Meilenstein.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.