AMS Wien verzeichnet leichten Rückgang der Vormerkungen trotz steigender Arbeitslosigkeit
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AMS Wien: Zahl der vorgemerkten Personen insgesamt leicht gesunken

Die Gesamtzahl der beim AMS Wien vorgemerkten arbeitslosen Personen und Kundinnen und Kunden in Schulung ist im Jahresvergleich um ein Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Arbeitslosen selbst stieg dabei um 1,8 Prozent, während die Zahl der Personen in Schulung deutlich sank.

Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ging um 10,4 Prozent auf 32.174 zurück.

Unterschiedliche Entwicklung nach Alter und Geschlecht

Bei den unter 25-Jährigen sank die Zahl der arbeitslosen oder in Schulung befindlichen Personen um 6,2 Prozent. Bei den über 50-Jährigen hingegen gab es einen Anstieg um 3,6 Prozent.

Die Zahl der betroffenen Männer ging im Jahresvergleich um 5,7 Prozent zurück, während jene der Frauen um 4,8 Prozent stieg. AMS-Wien-Chef Winfried Göschl nennt das steigende Pensionsantrittsalter der Frauen als wesentlichen Faktor für diese unterschiedliche Entwicklung.

Branchen im Vergleich

Im Einzelhandel stieg die Arbeitslosigkeit im Juni um acht Prozent, in der Warenproduktion um 6,4 Prozent. Rückgänge verzeichneten hingegen der Bau mit minus 5,2 Prozent sowie Hotellerie und Gastronomie mit minus 0,8 Prozent.