Andritz baut bei Tochter Schuler weitere 500 Stellen ab
Der Grazer Anlagenbauer Andritz restrukturiert seine deutsche Tochtergesellschaft Schuler. Angesichts schwacher Nachfrage aus der Automobilindustrie sollen bei dem in Göppingen ansässigen Unternehmen im Jahr 2026 rund 500 weitere Stellen abgebaut werden.
Schuler gehört zum Andritz-Bereich Metals und beliefert die Autoindustrie mit Anlagen zur Metallumformung sowie für die Batterieproduktion. In den vergangenen fünf Jahren fielen bei Schuler bereits mehr als 2.000 Stellen weg.
Rendite und Ausblick
Die operative Rendite im Bereich Metals lag zuletzt bei 6,1 Prozent. Andritz-Konzernchef Joachim Schönbeck sprach sich in diesem Zusammenhang für niedrige Strompreise, weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in Marktkräfte aus – anstelle staatlicher Kaufprämien.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Andritz einen Umsatz von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro sowie eine Ebita-Marge von 8,7 bis 9,1 Prozent an. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 30.000 Mitarbeitende in mehr als 80 Ländern und ist in den Bereichen Zellstoff-, Papier- und Metallindustrie, Wasserkraft sowie Umwelttechnik tätig.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








