Berghotel Rudolfshütte weiterhin zum Verkauf ausgeschrieben
Die Rudolfshütte in Uttendorf im Pinzgau steht weiterhin zum Verkauf. Das Berghotel liegt auf mehr als 2.300 Metern Höhe. Nach Angaben von Hotelier Wilfried Holleis gebe es laufend Interessenten, das Objekt werde immer wieder besichtigt.
Unter anderem habe es aus Frankreich eine intensive Prüfung durch Interessenten gegeben.
Genehmigungen für Ausbau liegen vor
Für den geplanten Ausbau des Hotels von derzeit 350 auf knapp 580 Betten liegen laut Holleis mittlerweile alle Genehmigungen vor. Ursprünglich hatte es keine Zustimmung für die Erweiterung gegeben, unter anderem wegen Einwänden der Landesumweltanwaltschaft. Die rechtliche Grundlage für den Ausbau ist inzwischen geschaffen. Die Umsetzung der Zimmererweiterung soll dem künftigen Eigentümer obliegen.
Zubringerbahn mit jährlichem Minus
Wer die Rudolfshütte kauft, muss auch die Zubringerbahn übernehmen. Diese verzeichnet laut Holleis jährlich ein Minus von rund 700.000 Euro. Die Konzession der Bahn läuft noch 25 Jahre. Nach einem Verkauf würde Holleis das Berghotel eigenen Angaben zufolge zunächst weiter betreiben und sich schrittweise zurückziehen.
Langjähriges Engagement im Tourismus
Holleis hat nach eigenen Angaben seit 2004 rund 25 Millionen Euro in die Rudolfshütte investiert. Er besitzt zudem das seit 130 Jahren bestehende Grand Hotel in Zell am See und hat über Jahrzehnte mehrere touristische Betriebe entwickelt. Zwei Hotels in Kroatien – auf der Katarineninsel vor Rovinj und in Opatija – hat er verkauft, das Kvarner Palace in Crikvenica befindet sich weiterhin in seinem Besitz. Am Gardasee plant Holleis zudem ein neues Weinhotel.
Holleis bezeichnete Österreich als wenig unternehmerfreundlich.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





