Bludenz: Spatenstich für neues Biomasse-Heizwerk in Stallehr – Nahwärmenetz bis 2030 geplant

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Bludenz ist am Freitag, den 11. September 2026, der Spatenstich für ein neues Nahwärme-Heizwerk erfolgt. Die Anlage entsteht auf dem Areal des ehemaligen Zementwerks in Stallehr und soll im Herbst 2027 fertiggestellt werden. Am Projekt beteiligt ist der Energieversorger illwerke vkw.

Spatenstich in Stallehr und laufende Netzarbeiten

Bereits seit August 2026 laufen in Bludenz Arbeiten für das dazugehörige Nahwärmenetz. Derzeit werden in mehreren Bereichen der Stadt Leitungen verlegt, die Arbeiten erfolgen abschnittsweise. Mit dem Spatenstich in Stallehr beginnt nun der Bau des zentralen Heizwerks, das das künftige Netz mit Wärme versorgen soll.

Das Heizwerk umfasst zwei Biomassekessel, die mit Holzhackschnitzeln aus der Region betrieben werden. Ergänzt wird die Anlage durch eine Kondensationsanlage mit Wärmepumpe. Zusätzlich wird industrielle Abwärme genutzt. Durch diese Kombination soll die Anlage Wärme aus mehreren erneuerbaren und bereits vorhandenen Quellen bündeln.

Ausbau des Wärmenetzes in mehreren Stufen

In der ersten Ausbaustufe entsteht in Bludenz ein rund sieben Kilometer langes Wärmenetz. Darüber sollen zunächst rund 50 Gebäude mit erneuerbarer Wärme versorgt werden. Bis zum Jahr 2030 soll das Netz auf eine Länge von rund 26 Kilometern erweitert werden. Damit ist ein schrittweiser Ausbau über mehrere Jahre vorgesehen, der über die erste Bauphase hinausgeht.

Funktionsweise von Nahwärmenetzen

Nahwärmenetze verbinden ein zentrales Heizwerk über unterirdische Leitungen mit mehreren angeschlossenen Gebäuden. Anstelle einzelner Heizanlagen in jedem Haus wird die Wärme an einer zentralen Stelle erzeugt und anschließend über ein Rohrsystem verteilt. Für die einzelnen Gebäude entfällt dadurch in der Regel die Notwendigkeit einer eigenen Feuerungsanlage, da die Wärmeübergabe über eine Hausstation erfolgt.

Bei der Erzeugung kommen je nach Standort unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Biomassekessel nutzen Holz in Form von Hackschnitzeln oder Pellets als Brennstoff. Wärmepumpen entziehen einem vorhandenen Medium, etwa Luft, Wasser oder industrieller Abwärme, Energie und heben deren Temperaturniveau technisch an, um sie für die Beheizung nutzbar zu machen. Die Nutzung industrieller Abwärme ermöglicht es zudem, Energie zu verwenden, die andernfalls ungenutzt bliebe.

Der Aufbau eines Wärmenetzes erfolgt üblicherweise in mehreren Bauabschnitten. Zunächst werden zentrale Leitungstrassen verlegt, an die im weiteren Verlauf zusätzliche Straßenzüge und Gebäude angeschlossen werden können. Ein stufenweiser Ausbau ermöglicht es, den Betrieb bereits mit einem ersten Kreis an Abnehmern aufzunehmen, während das Netz parallel weiter wächst.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.