Grazer Bäckerei Martin Auer eröffnet erste Filiale in New York

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Grazer Bäckerei Martin Auer hat ihre erste Filiale außerhalb Österreichs eröffnet. Gemeinsam mit seinem Sohn Tim hat Unternehmer Martin Auer das Geschäft namens „Rye“ in New York in Betrieb genommen. Die Eröffnung erfolgte mit rund einem Jahr Verspätung, ursprünglich war sie für Herbst 2025 geplant gewesen.

Roggenbrot mitten in Manhattan

Die neue Filiale liegt im Herzen Manhattans, in der 285 Lafayette Street. In dem Gebäude lebte über viele Jahre der Musiker David Bowie. Im Sortiment der New Yorker Filiale finden sich ausschließlich 100-prozentige Roggen-Sauerteigbrote aus biologisch angebautem österreichischem Roggen sowie Aufstrichbrote. Damit setzt das Unternehmen an seinem neuen Standort auf ein bewusst schmales, spezialisiertes Angebot.

Für die Bäckerei Martin Auer markiert der Schritt nach New York die erste Auslandsniederlassung überhaupt. Bislang war das Familienunternehmen ausschließlich in Österreich vertreten.

Familienunternehmen mit Sitz in Graz

Die Bäckerei Martin Auer ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Graz. Insgesamt betreibt das Unternehmen 42 Filialen. Diese befinden sich vorwiegend in Graz und Umgebung sowie in Gleisdorf, Lieboch, Leibnitz und Wien. In Kärnten ist das Unternehmen mit sechs Standorten vertreten.

Beschäftigt werden rund 800 Mitarbeitende. Der Jahresumsatz des Unternehmens liegt bei rund 48 Millionen Euro. Mit der Eröffnung in New York erweitert die Bäckerei ihr bisheriges Filialnetz nun erstmals über die österreichischen Landesgrenzen hinaus.

Expansion österreichischer Lebensmittelbetriebe im Ausland

Der Schritt ins Ausland stellt für mittelständische Lebensmittelbetriebe grundsätzlich eine besondere Herausforderung dar. Anders als im Inland fehlen im neuen Zielmarkt in der Regel etablierte Lieferketten, bekannte Markenstrukturen und ein bereits vorhandener Kundenstamm. Üblicherweise müssen Betriebe zudem klären, wie sich Rohstoffe wie Getreide in gleichbleibender Qualität importieren oder vor Ort beziehen lassen, um die gewohnten Produktstandards zu sichern.

Bei vergleichbaren Vorhaben spielt auch die Wahl des Standorts eine zentrale Rolle. Innenstadtlagen in Millionenmetropolen wie New York gelten als besonders sichtbar, sind allerdings meist mit hohen Mietkosten und intensivem Wettbewerb verbunden. Gerade im Bereich hochwertiger Backwaren und Spezialitäten setzen Unternehmen bei solchen Expansionen häufig auf ein reduziertes, klar positioniertes Sortiment, um sich von lokalen Anbietern abzugrenzen und eine erkennbare Markenidentität aufzubauen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.