Hitze über 30 Grad lässt Umsätze in Vorarlbergs Gastronomie einbrechen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Anhaltende Temperaturen von mehr als 30 Grad setzen der Gastronomie in Vorarlberg derzeit spürbar zu. Wirte berichten von deutlichen Umsatzrückgängen, weil das Geschäft zu Mittag und am Nachmittag weitgehend ausbleibt. Diese Einbußen lassen sich nach Angaben von Gastronomen auch am Abend nicht mehr ausgleichen.

Weniger Umsatz trotz voller Straßen

Die Hitze verändert das Konsumverhalten vieler Gäste. Statt üppiger Mahlzeiten stehen Salate und leichte Gerichte hoch im Kurs, worauf zahlreiche Betriebe mit angepassten Speisekarten reagieren. Der durchschnittliche Umsatz pro Gast sinkt dabei dennoch. Gabriel Venturiello, Gastronom im Dornbirner Lokal „Gabriels Cucina“, bringt die Entwicklung auf den Punkt: „Ab 30 Grad aufwärts wird es für den Konsum in der Gastronomie schwierig.“

In Bregenz zeigt sich die Lage etwas weniger angespannt, da zahlreiche Festspielgäste für zusätzliche Frequenz sorgen. Lukas Buttazoni, der das Lokal „Pier 69“ direkt am Bregenzer Hafen betreibt, bestätigt trotzdem, dass die Auswirkungen der Hitze vor allem im Mittags- und Nachmittagsgeschäft deutlich spürbar sind. Am „Pier 69“ kommt erschwerend hinzu, dass sich der umliegende Beton stark aufheizt. Die fehlende direkte Beschattung wird bei Temperaturen über 30 Grad damit zum handfesten Nachteil.

Buttazoni beobachtet zudem, dass Gäste bei Hitze nicht nur weniger konsumieren, sondern auch ungeduldiger werden. Wartezeiten würden sich unter diesen Bedingungen länger anfühlen als sonst, erklärt er. Gleichzeitig steigen die Kosten für Kühlung und Klimatisierung, während sich die Arbeitsbedingungen in der Küche und im Außenbereich verschärfen. „Alles ist anstrengender, als wenn es zehn Grad weniger hätte“, fasst Buttazoni die Situation zusammen.

Auch beim Bierabsatz zeigt sich ein Rückgang bei hohen Temperaturen. Vorarlberger Brauereien erklärten auf Anfrage des ORF Vorarlberg, dass der Bierkonsum zurückgeht, sobald eine bestimmte Temperaturmarke überschritten wird. Diese Beobachtung fällt ausgerechnet auf den internationalen Tag des Bieres, der heute begangen wird.

Hitze als wirtschaftlicher Belastungsfaktor für die Gastronomie

Extreme Hitze stellt Gastronomiebetriebe grundsätzlich vor mehrere Herausforderungen zugleich. Höhere Außentemperaturen verändern typischerweise nicht nur die Nachfrage, sondern auch die Betriebskosten. Kühl- und Klimaanlagen laufen bei Hitzeperioden intensiver, was den Energieverbrauch erhöht. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Lagerung und Kühlung verderblicher Lebensmittel, da hohe Temperaturen die Haltbarkeit vieler Waren verkürzen.

Für das Personal bedeuten Hitzeperioden üblicherweise eine zusätzliche körperliche Belastung. In Küchenbereichen kommen zur Außentemperatur regelmäßig Wärmequellen wie Herde, Öfen oder Fritteusen hinzu, wodurch sich die Arbeitsbedingungen weiter verschärfen können. Auch im Service und im Außenbereich wirkt sich Hitze häufig auf die Belastbarkeit und Konzentration der Beschäftigten aus.

Beim Konsumverhalten zeigt sich bei starker Hitze häufig ein wiederkehrendes Muster: Schwere, warme Gerichte werden seltener nachgefragt, während leichte Speisen und kalte Getränke an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig sinkt bei vielen Menschen grundsätzlich der Appetit, wenn die Temperaturen deutlich steigen. Dies kann dazu führen, dass Gäste zwar ein Lokal besuchen, insgesamt aber weniger bestellen als bei gemäßigteren Witterungsbedingungen.

Auch der Getränkeabsatz reagiert grundsätzlich empfindlich auf Temperaturschwankungen. Während leichtere, gekühlte Getränke bei Hitze oft gefragter sind, kann der Konsum bestimmter alkoholischer Getränke ab bestimmten Temperaturschwellen zurückgehen. Für Brauereien und Gastronomiebetriebe bedeutet dies, dass sich Nachfragemuster je nach Witterungslage kurzfristig verändern können, ohne dass sich dies unmittelbar in höheren Gesamtumsätzen niederschlägt.

Standortfaktoren wie bauliche Gegebenheiten spielen bei sommerlicher Hitze ebenfalls eine Rolle. Versiegelte Flächen wie Beton oder Asphalt speichern Wärme und geben sie über den Tag verzögert wieder ab, was die g

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.